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Formel 1: Interview

Abad: Alonso kämpft 2016 um WM

Alonso-Manager Abad glaubt, dass sich McLaren-Honda dank einer risikoreichen Entwicklungsstrategie bald zum Spitzenteam mausern wird.

Mit ehrgeizigen Zielsetzungen und Durchhalteparolen in der Endlosschleife hat sich McLaren im Krisenjahr 2015 einen Namen gemacht. In Sachen Optimismus setzte vor dem Wiederbeginn des Formel-1-Rennbetriebs am kommenden Wochenende in Spa-Francorchamps der Manager eines McLaren-Piloten noch einen drauf, indem Alonso-Intimus Luis García Abad dem Radiosender Cadena Ser versichert: "Fernando Alonso wird 2016 ohne jeden Zweifel um den WM-Titel kämpfen."

Den Grund dafür sieht der Spanier – ähnlich wie die Teamführung um Rennleiter Eric Boullier und den Vorstandsvorsitzenden Ron Dennis – in den Verbesserungen durch eine konsequente Weiterentwicklung: "Im aktuellen Formel-1-Reglement gibt es keine Trainingsmöglichkeiten, und Motoren lassen sich kaum effizient gestalten", argumentiert García Abad mit jenen Widrigkeiten, denen sich Antriebspartner Honda als Neuling stellen muss. "Trotz aller Defizite erkennen wir am Auto positive Zeichen", meint der Alonso-Manager.

Das Vertrauen in Honda hat García Abad nicht verloren, auch wenn die avisierten Siegchancen zum Saisonende wohl ein Wunschtraum bleiben: "Wir sind allesamt überzeugt, dass die Fortschritte, die in Japan verzeichnet werden, uns dahin bringen, wo wir hin wollen. Das heißt, im kommenden Jahr konkurrenzfähig zu sein", schielt er auf 2016 und plädiert für eine risikoreiche Herangehensweise, um an die Spitze zu gelangen: "Es ist schon fast ein Wunder, dass Mercedes nicht immer auf den Plätzen eins und zwei einläuft. Um sie zu schlagen, muss man einen anderen Weg einschlagen."

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