MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Renault zieht sich als Motorenlieferant zurück

Renault-Geschäftsführer Carlos Ghosn bestätigt heute offiziell die Trennung von RBR und Toro Rosso als Motorenlieferant. Werksteam oder Ausstieg?

Seit Monaten steht eine Rückkehr von Renault als Werksteam in die Formel 1 im Raum. Dies bestätigt der französische Automobilhersteller anlässlich seines Auftritts auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zwar noch nicht, doch die Situation ist nun zumindest etwas klarer.

Wie Renault-Geschäftsführer Carlos Ghosn auf der IAA anmerkt, ist die Entscheidung gefallen, dass Renault ab 2016 "nicht mehr als Motorenlieferant in der Formel 1 auftreten wird". Hatte es in der Saison 2014 noch vier Renault-Kundenteams gegeben, so setzen in der laufenden Saison 2015 nur noch Red Bull und Toro Rosso auf den V6-Turbo aus Viry-Chatillon. Da der Vertrag mit Red Bull noch bis Ende 2016 läuft, werde laut Ghosn noch über die Einzelheiten verhandelt.

Basierend auf der Entscheidung, als Motorenlieferant zurückzutreten, gebe es für Renault bezüglich der Zukunft nun zwei Möglichkeiten, wie Ghosn anführt: "Entweder wir bringen unser eigenes Team an den Start oder wir steigen aus."

Gerüchte bezüglich einer Übernahme des Lotus-Teams gibt es bereits seit Wochen. Diese will Ghosn nicht direkt kommentieren, sondern sagt nur, dass "wir die Vor- und Nachteile abwägen und die Gespräche noch andauern". Eile sei diesbezüglich nicht geboten, wie der Renault-Geschäftsführer abschließend anmerkt. Motorsportliche Engagements abseits der Formel 1 schließt er ebenfalls nicht aus.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert