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Motorsport: News

Tolle Einstandssaison für den X-Bow

Peter Ebener und Sascha Halek vom Zawotec Racing Team siegten im KTM X-Bow GT4 und landeten auf dem dritten Jahresrang.

Foto: KK

Der Gesamtsieg in der GT4 European Series war bereits vor dem letzten Rennwochenende in Misano (Italien) vergeben. Das Duo Marcel Nooren und Jelle Beelen gewann den Europameistertitel.

Für Peter Ebner und seinen Teamkollegen Sascha Halek stand dennoch der Vizeeuropameistertitel in Reichweite. Ebenso der Sieg in der Teamwertung für deren Arbeitgeber ZaWoTec (Steiermark). Im ersten Rennen am Samstag (ein Nachtrennen) ging Halek an den Start. Von Platz zehn arbeitete sich der Wiener in kleinen Schritten nach vorne. Ebner übernahm entsprechend den Regeln in dieser Serie zur Halbzeit das Cockpit und konnte zumindest Platz fünf fixieren.

Im zweiten Rennen startete Ebner von Platz vier. „Ich hatte mit der Konkurrenz und dem aufkommenden Regen zu kämpfen. Bis zur Übergabe an Sascha konnte ich zumindest einen Platz gut machen“, so Ebner. Halek fuhr ein konzentriertes Rennen. Der Lohn für die harte Arbeit war der dritte Saisonsieg.

„Leider hatten wir auf der Strecke hier in Misano mit Nachteilen zu kämpfen. Auf den Geraden mit Vollgasanteilen waren wir etwas langsamer als die Konkurrenz. In den Kurven konnten wir verlorenes Terrain aufholen“, analysiert Ebner.

Im Abschlussranking konnte sich das Duo Ebner/Halek von Platz fünf auf Gesamtplatz drei vorkämpfen. „Für die erste Saison in dieser Serie ist das sicher nicht schlecht“, zeigt sich Ebner zufrieden. In der Teamwertung holte ZaWoTec den Vizeeuropameistertitel.

Saisonbilanz

Mit drei Siegen, zwei zweiten und einem dritten Platz kann die Premierensaison mit dem KTM X-Bow GT4 als gelungen bezeichnet werden. Das bestätigt Ebner: „Auf jeden Fall. Das Auto wurde für diese Serie komplett neu entwickelt. Der X-Bow erwies sich als zuverlässiges Fahrzeug. Wir konnten die gesamte Saison, abgesehen von einem Reifenschaden, ohne Defekte absolvieren.“

Ebner sieht darin die Arbeit seines Teams ZaWoTec bestätigt. „Unsere Jungs haben auf sehr hohem, professionellem Niveau gearbeitet. Bei Neuentwicklungen können immer wieder Kinderkrankheiten auftreten. Das war dank der Teamarbeit nicht der Fall“, streut Ebner seinen Kollegen Blumen.

Wie es nun weiter geht, wird in den nächsten Wochen entschieden. „Wir haben noch keine Gespräche geführt“, sagt Ebner, der ob seiner guten und vor allem konstanten Leistungen sicherlich Werbung in eigener Sache betrieben hat.

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