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WEC: News

BoP im grünen Bereich

Die neuen LMP2-Coupes werden vom ACO nicht durch die Balance of Performance eingebremst - Man rechnet mit einem ausgeglichenen Wettbewerb.

Die Performance der neuen LMP2-Coupes wird für die Langstrecken-WM und die European Le Mans Series nicht zurückgestuft, um sie auf ein Level mit den existierenden offenen Boliden zu bringen. Der Automobile Club de l'Ouest, der beide Serien organisiert, glaubt nicht, dass man die neuen Coupes einbremsen muss. Zusätzlich zum Ligier JSP2, der im vergangenen Jahr in der zweiten Saisonhälfte in der WEC und der ELMS gefahren ist, kommen 2015 der Oreca 05, der HPD ARX-04b und der Strakka Dome S103.

ACO-Sportmanager Vincent Beaumesnil sagt: "Im Moment glauben wir, dass der Wettbewerb ausgeglichen ist. Wenn man sich die 24 Stunden von Le Mans im vergangenen Jahr ansieht, dann war ein offenes Auto am schnellsten. Wir würden nur reagieren, wenn ein Auto der Konkurrenz klar überlegen wäre." In der WEC und der ELMS können Autos, die eine "zu gute Leistung zeigen" mit der Balance of Performance eingebremst werden.

Im Reglement besteht die Möglichkeit, die Motorleistung um bis zu fünf Prozent zu beschneiden, bis zu 30 Kilogramm Ballast vorzuschreiben und den Tankinhalt um zehn Liter zu verkleinern. Das LMP2-Reglement ist so formuliert, dass Entwicklungen mit dem Hintergedanken des Geldsparens nicht interessant sind.

Das Team Signatech Alpine, das die letzten beiden ELMS-Titel gewonnen hat, wird 2015 in der WEC mit dem bewährten, offenen Oreca-Nissan 03R weiterfahren. Für Teamchef Phillippe Sinault ist das bis Le Mans die beste Option: "Wir glauben, dass unser Auto konkurrenzfähig und die beste Wahl ist. Wir kennen das Auto sehr gut. Das könnte für uns zu Saisonbeginn ein Vorteil sein."

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