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Gemeinschaft beschließt Code-60-Regelung

Bei einem gemeinsamen Treffen von Fahrer-AG, der ILN, der VLN, Betreiber capricorn, sowie der Abschnittsleiter Streckensicherung kam es zu einer Einigung.

Foto: VLN-Media

Am Freitag wurde ein großer Schritt in Richtung Zukunft auf dem Nürburgring gegangen. Zum ersten Mal gab es eine gemeinsame Sitzung aller Abschnittsleiter Streckensicherung Nürburgring mit Teilnehmern der Fahrer-AG, der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN), der VLN-Serie und Streckenbetreiber capricorn.

Bei der Sitzung wurde unter anderem der Code-60-Vorschlag der Fahrer-AG ohne Gegenstimme von den Abschnittsleitern angenommen, was den Weg für eine neue Regelung ebnet. Diese sieht vor, dass man bei doppelter gelber Flagge maximal 120 km/h fahren darf, während ab der Code-60-Flagge maximal 60 km/h erlaubt sind.

Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) wurde über die Entscheidung bereits informiert. Die ILG geht laut einer Mitteilung davon aus, dass die Beschlüsse schon in kürzester Zeit umgesetzt werden. Zuletzt gab es Unstimmigkeiten zwischen dem DMSB und der Fahrer-AG, die ihre Empfehlungen nicht umgesetzt sahen. Auch die Code-60-Regelung stand dabei im Zentrum des Streits, weil man extra ein Sicherheitskonzept in Anlehnung an die international übliche Handhabung entwickelt hatte, die Beschlüsse aber immer noch auf sich warten ließen.

Im Anschluss an die Distanzierung der Fahrer-AG gegen die Entscheidungen des DMSB hatten einige Spitzenteams der Langstrecken-Meisterschaft VLN sogar mit Boykott gedroht, sollte es keine Einigung geben. Zumindest konnte man jetzt wohl einen Etappensieg erringen.

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