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WEC: Prolog

29 Autos beim WEC-Prolog am Start

In Le Castellet wird das erste Aufeinandertreffen der WEC-Konkurrenten in der Saison 2016 stattfinden – Zwei Porsches gegen je einen Audi und Toyota.

Mit den offiziellen Testfahrten in Le Castellet, dem sogenannten Prolog, startet die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in die Saison 2016. Bei den zweitägigen Probefahrten in Südfrankreich treffen erstmals die Kontrahenten in den vier verschiedenen Klassen direkt aufeinander. Insgesamt 29 Fahrzeuge wurden zum Test angemeldet. Jedes Team ist verpflichtet, mindestens ein Auto nach Le Castellet zu bringen. Audi und Toyota folgen dieser Vorgabe genau, Porsche fährt hingegen mit zwei 919 Hybrid.

Die Gegner der amtierenden Champions haben über den Winter komplett neue Autos samt neuer Antriebssysteme entwickelt und gebaut. Der Start mit gleich zwei Fahrzeugen passt nicht gut in das aktuelle Programm von Audi und Toyota. Rebellion bringt beide R-One, ByKolles den überarbeiteten CLM P1/01 zum Test. In der LMP2-Klasse werden zehn Fahrzeuge dabei sein. Manor bringt den kürzlich angekündigten zweiten Oreca 05 noch nicht zu den Probefahrten, alle anderen Autos werden vor Ort sein.

Der Prolog wird das offizielle Europa-Debüt von Ford. Die Amerikaner, die für die WEC-Einsätze einen Standort in Großbritannien angemietet haben, treffen mit ihren beiden neuen Autos auf die Konkurrenz von Ferrari (AF Corse), Porsche (Dempsey-Proton) und Aston Martin. Die Briten schicken nur einen GTE-Pro-Vantage in den Testbetrieb in Frankreich. Das Fahrzeug mit der Startnummer 99 wird erst beim Saisonauftakt in Silverstone zu sehen sein.

In der GTE-Am-Kategorie fahren sechs Fahrzeuge, die allesamt die zwei Tage in Le Castellet für Abstimmungsfahrten nutzen werden. Interessant: Im Porsche 911 von KCMG ist Christian Ried genannt, der gleichzeitig auch für die Testarbeit im neuen 911 RSR in der GTE-Pro-Klasse nominiert ist. Am Freitag (25. März) und Samstag (26. März) sind vier Sessions mit einer Gesamtlaufzeit von 15 Stunden angesetzt . Am zweiten Testtag haben Fans kostenfreien Zutritt zu Tribünen und Fahrerlager, es gibt unter anderem eine Autogrammstunde mit allen Piloten.

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