MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GP2: News

Prema setzt 2017 auf Fuoco und Leclerc

Meisterteam Prema verpflichtete für seine zweite GP2-Saison mit Antonio Fuoco und Charles Leclerc zwei Talente mit Ferrari-Bezügen.

Das neu eingestiegene Prema-Team hat die abgelaufene GP2-Saison dominiert: Pierre Gasly und Antonio Giovinazzi belegten die ersten beiden Plätze in der Meisterschaft, und auch der Teamtitel ging an die italienische Mannschaft. Schon am Montag nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi wurden die beiden neuen Prema-Fahrer für das Jahr 2017 vorgestellt: GP3-Meister Charles Leclerc (Bild oben, rechts) und Antonio Fuoco (links), der die GP3-Saison als Dritter beendet hat, sollen in der kommenden Saison auf Titeljagd gehen.

Der Rennstall pflegt schon seit einigen Jahren enge Verbindungen zu Ferrari. Die Verpflichtung von Fuoco und Leclerc unterstreicht diese erneut, denn beide sind Mitglieder der "Ferrari Driver Academy". Prema wird 2017 also gleichsam das GP2-Nachwuchsteam der Formel-1-Scuderia darstellen. Die unmittelbare Zukunft von Giovinazzi, der 2016 seine GP2-Rookiesaison absolviert hat, ist derzeit ebenso ungewiss wie die Antwort auf die Frage, in welcher anderen Rennserie Gasly von seinem Sponsor untergebracht wird.

Bereits in dieser Woche werden Fuoco und Leclerc bei GP2-Testfahrten in Abu Dhabi am Steuer ihrer neuen Dallara sitzen. "Wir sind glücklich und stolz, dass die Ferrari Driver Academy unserem Team vertraut", unterstreicht Prema-Teamchef René Rosin die guten Beziehungen. "Wir kennen Antonio gut, weil er für uns schon in der Vergangenheit gefahren ist und 2013 den Titel in der Formula Renault Alps gewonnen hat. Wir kennen auch Charles, der in der Formel 3 ein starker Rivale war und in seiner GP3-Rookiesaison beeindruckt hat."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: News

Weitere Artikel:

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?