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Jenson Button schwärmt von Rallycross

Karriere nach der Formel 1: Nach seiner aktiven Karriere könnte Jenson Button in die Rallycross-WM wechseln – schon sein Vater war aktiver Fahrer.

Fotos: BBC

Seit dem Jahr 2000 fährt Jenson Button ununterbrochen in der Formel 1. Mittlerweile absolvierte der Brite 284 Rennen. Damit ist der 36-Jährige in der ewigen Rekordliste hinter Rubens Barrichello (322 Starts) und Michael Schumacher (306) die Nummer drei. Fährt Button alle 21 Rennen in der kommenden Saison, wird er mit 305 Grands Prix zu Schumacher aufschließen. Offen ist, ob McLaren seinen Vertrag auch weiterhin verlängern wird. Mit dem WM-Titel 2009 hat sich Button bereits ein Denkmal in der Formel 1 gesetzt.

Schon in den vergangenen drei Jahren musste sich Button mit den Fragen nach seiner Zukunft auseinandersetzen. Sollte es tatsächlich seine letzte Formel-1-Saison werden, dann könnte sich der Brite in anderen Serien umsehen, solange er Spaß hat: "Ich weiß noch nicht was ich in Zukunft machen werde. Wenn ich arbeite, wenn ich fahre, dann bin ich mehr denn je fokussiert. Das ist nie ein Problem für mich, weil ich die beste Leistung bringen möchte", wird Button von NBC Sport zitiert. "So werde ich immer sein."

Obwohl die Erfolgsaussichten bei McLaren-Honda derzeit gering sind, gibt Button alles: "Ich würde nie einfach nur herumfahren. Ich fahre Rennen nur, wenn ich das Auto ans Limit bringen und etwas herausholen kann. Für die Zukunft weiß ich noch nichts. Ich habe darüber noch nicht nachgedacht. Ich habe einige Ideen, aber ich weiß noch nicht, ob das 2017 oder 2020 sein wird. Wer weiß." Da Button nur einen Vertrag für die kommende Saison hat, wird es in den nächsten Monaten wieder diverse Spekulationen geben.

Viele Formel-1-Fahrer denken über Starts bei den 24 Stunden von Le Mans nach. Auch für Button wäre die Langstrecke interessant, aber eine andere Rennserie würde ihn mehr reizen: "Ich würde gerne Le Mans machen, wenn es die richtige Möglichkeit gibt. Ich bin aber ein großer Rallycross-Fan. Es ist ein fantastischer Sport, mein Vater ist dort gefahren. Ich habe aus den Achtzigern schöne Erinnerungen an seinen Käfer und Golf."

Die Popularität der Rallycross-WM steigt, wodurch sie auch auf den Radar von Sponsoren, Teams und Fahrern kommt. "Es ist richtiges Racing, sehr mechanisch und Old-School", findet Button diese Rennserie. "Es gibt 600 PS und viel Spektakel. Man kann sich gegenseitig berühren und auch das Reglement ist nicht so eng gestrickt. Mir gefällt das. Ich denke, viele Leute gehen nach dem Karriereende diesen Weg, weil es etwas relaxter ist und viel Spaß bereitet. Sebastien Loeb hat eben erst sein Engagement bekanntgegeben. Ich denke, es ist für viele Motorsportler eine interessante Richtung."

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