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Rallycross-WM: Rosario

EKS hat in Argentinien Großes vor

Nach dem Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft in der Rallycross-WM peilen Mattias Ekström und Toomas Heikkinen in Argentinien den Teamtitel an.

Fotos: FIA World RX

EKS geht beim letzten Lauf der Rallycross-Weltmeisterschaft 2016 in Argentinien mit einem klaren Ziel an den Start: Nachdem sich Mattias Ekström bereits den Fahrertitel gesichert hat, soll nun auch noch die Team-WM unter Dach und Fach gebracht werden. Derzeit führt EKS mit 17 Punkten vor dem Team Peugeot-Hansen - 56 Zähler sind maximal zu vergeben.

"Es ist immer noch unglaublich, Rallycross-Weltmeister zu sein", sagt Ekström. "Fantastische Wochen liegen seit dem Triumph auf dem Estering hinter uns - eine extrem anstrengende Zeit, aber ich genieße jede einzelne Sekunde. Jetzt ist es Zeit, die Saison perfekt abzuschließen. Ein großer Pokal ist noch zu holen und den möchten wir nach Hause mitnehmen."

Toomas Heikkinen ist heiß auf die Aufgabe in Rosario: "Im vergangenen Jahr war Argentinien eine ziemlich staubige Angelegenheit. Der vierte Vorlauf musste sogar gestrichen werden. Ich hoffe, dass das Problem in diesem Jahr unter Kontrolle ist, denn das Streckenlayout ist großartig. Ich mag vor allem den schnellen ersten Asphaltabschnitt mit der engen Schikane. Und dann freue ich mich natürlich auf ein bisschen Sonne. Aber keine Sorge, wir fahren nicht nach Argentinien, um dort Urlaub zu machen."

In Argentinien kann EKS Geschichte schreiben. Niemals zuvor ist es einem Team gelungen, in einem Jahr beide Titel in der Rallycross-WM zu gewinnen. Bislang haben Ekström und Heikkinen 43 Rennsiege in der Saison gefeiert - 33 in den Vorläufen, sechs in den Halbfinals und vier im Finale. Zehnmal fuhren die beiden EKS-Piloten die schnellste Vorlaufzeit und bekamen die Maximalpunktzahl 50.

Ekström: Ausgelastet bis Weihnachten

Für Ekström ist der Team-Titel eine Frage der Ehre, wie er im Interview mit Motorsport-Total.com erklärt. "Bei uns geht es weniger ums Geld wie in der Formel 1", so der 38-Jährige. Trotzdem ist die Versuchung groß, ein kleines Stück Geschichte zu schreiben. "Es hat einen Wert für uns alle im Team, deshalb werde ich mein Bestes geben." Im Vorjahr wurde Ekström in einem ziemlich chaotischen Wochenende mit viel Staub und abgesagten Läufen Zweiter. Auch er hofft auf weniger Durcheinander in diesem Jahr: "Ich hoffe, dass alle ihre Lektion gelernt haben und dass es dieses Jahr besser läuft."

Ferien hat Ekström auch nach dem Finale der Rallycross-Weltmeisterschaft noch lange nicht: Nach Rosario geht es wieder zurück nach Deutschland für Pressetermine mit Audi und zu DTM-Testfahrten. "Ich habe nahezu jeden Tag bis Weihnachten etwas zu tun", lacht er. "Wie es aussieht, ist der 12. Dezember wohl mein erster Tag, an dem ich mal frei haben werde." Zum ersten Mal seit Monaten, wohlgemerkt.

Trotzdem verspürt der Schwede keinen Stress bei seinem Trip auf die Südhalbkugel: "Ich freue mich jedes Mal, wenn ich auf die Strecke gehe. Vor allem, wenn wir noch etwas zu tun haben wie an diesem Wochenende mit der Teammeisterschaft!" Ekström hat in der laufenden Saison vier Siege zu Buche stehen, den letzten davon in Barcelona im September. Sein Teamkollege Toomas Heikkinen hofft, nach drei neunten Plätzen in Folge wieder einen Schritt in Richtung Podium zu machen, wo er sich zu Beginn der Saison zweimal wiederfand.

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