MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: News

Paul di Resta will seine Gegner „zerstören“

Paul di Resta ist heiß auf die DTM-Saison 2017 und macht der Konkurrenz eine Kampfansage: "Wir möchten alle in Grund und Boden fahren".

Fotos: Mercedes

Für Paul di Resta gibt es vor dem Start der DTM-Saison nur ein Ziel: "Unsere Rivalen zu zerstören!". Man darf den Schotten nicht wortwörtlich nehmen, dennoch soll es als Kampfansage an die Konkurrenz zu verstehen sein. "Es gibt kein anderes Ziel als zu gewinnen: Rennen und auch die Meisterschaft", sagt er im Interview. "Wir möchten dominieren und alle in Grund und Boden fahren."

Gleichzeitig will man in der DTM enge Positionskämpfe sehen, um die Fans zu unterhalten, so der 31-Jährige weiter. "Das Wichtigste ist, am Ende des Jahres ganz vorne zu sein." Für mehr Spannung während der Rennen sorgen die neuen Regeln: "Das wird die Rennen etwas aufpeppen und unvorhersehbarer machen. Das Wichtigste ist, den Fans auf den Tribünen etwas bieten, das unvorhersehbar ist und nicht eine Prozession der Autos, die hintereinander herfahren."

Der DTM-Meister von 2010 ist sich sicher, dass "es mehr Überholmanöver geben wird, aus dem Grund, dass ein Reifensatz nicht über die volle Renndistanz halten wird". Die Performance des schwarzen Golds werde je nach Fahrzeughersteller unterschiedlich sein und von der jeweiligen Strategie abhängen.

Mehr Action durch Verbot der Heizdecken

Das in diesem Jahr eingeführte Verbot der Heizdecken für die Reifen wird für heikle Szenen auf der Strecke sorgen, glaubt di Resta: "Stell dir vor ein Fahrer, der direkt aus der Box kommt und dessen Reifen noch kalt sind, kämpft gegen einen Fahrer, dessen Reifen bereits die optimale Temperatur haben. Da liegt der Performance-Unterschied bei rund drei bis vier Sekunden. Das wird interessant."

Der Mercedes-Pilot ist zufrieden mit der Vorbereitung im Winter: "Wir haben sehr hart gearbeitet und das Auto neu entwickelt. Es war schön zu sehen, wie alles entstanden und gewachsen ist. Bei den Testfahrten haben wir viele Dinge ausprobiert und Einstellungen getestet. Hoffentlich werden wir bereits beim ersten Rennen vorne dabei sein."

Di Resta: "Bisher stärkster Fahrerkader

Beim gemeinsamen Fitness-Trainingscamp konnten sich die Fahrer auf die Saison einstellen und Neuzugang Edoardo Mortara kennenlernen: "Es ist immer gut, frischen Wind im Team zu haben. Es gibt einen kleinen Eindruck zu sehen, wie die Konkurrenz arbeitet. Edo muss sich natürlich ins System von Mercedes einfügen. Aber er hat sich gut integriert und ist aufgeschlossen."

Di Resta glaubt, dass Mercedes auch in Sachen Fahrerkader gut aufgestellt ist: "Ich kann ehrlich sagen, dass alle im Umfeld des Teams und die sechs Fahrer sehr fokussiert sind. Nach den Eindrücken beim Fitness-Trainingscamp denke ich, das ist der bisher stärkste Fahrerkader. Ich hoffe, dass sich das auch auf der Strecke widerspiegelt."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

24h Daytona 2026: Bericht

24h-Hattrick für Porsche #7

Dritter Sieg in Folge für den Penske-Porsche #7 in Daytona - Strategiefehler und starker Cadillac verhindern Doppelsieg - BMW holt überraschenden GT-Sieg

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

24 Stunden von Daytona

Cadillac verliert Poleposition

Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert