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GT Masters: Spielberg

„Heimspiel" beim GT Masters für Grasser

Nach dem Sieg von Mirko Bortolotti und Ezequiel Perez Companc vor drei Wochen auf dem Lausitzring geht das GRT Grasser Racing Team optimistisch in sein Heimrennen des GT Masters auf dem Red Bull Ring in Spielberg.

Fotos: Grasser Racing Team, ADAC Motorsport

„Das ist immer etwas ganz Besonderes", sagt Teamchef Gottfried Grasser, „ich freue mich schon riesig darauf. Nach unserem Doppelpodium und Sieg in der Lausitz haben wir zwar Extra Ballast an Board aber wir werden alles geben, um zumindest wieder auf das Podium zu kommen! Daheim ist das ja bekanntlich immer am Schönsten!" 

Mirko Bortolotti und Ezequiel Perez Companc im Lamborghini Huracán mit der Startnummer 19 und Rolf Ineichen und Christian Engelhart im Auto mit der Nummer 63 werden wie gewohnt die Grasser-Farben im ADAC GT Masters vertreten. Im letzten Jahr gab es ja die Plätze vier und sechs für Ineichen und Engelhart, diesmal wollen alle noch einmal eins draufsetzen. Einen zusätzlichen Konkurrenten hat man dabei freilich auch noch: Lucas Auer, der derzeit in der DTM so erfolgreiche Neffe von Österreichs Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger, tritt auf dem Red Bull Ring erstmals im GT Masters an – in einem Mücke Mercedes. 

"Kein Problem, Konkurrenz belebt das Geschäft", lacht Mirko Bortolotti. Der in Wien lebende Italiener war 2015 beim ersten Gaststart des Grasser Racing Teams schon einmal in dieser Serie im Einsatz und gewann damals auf Anhieb. „Ich habe tolle Erinnerungen an die Strecke. Ich habe auf dem Red Bull Ring nicht nur meinen ersten Sieg im GT Masters geholt, sondern auch in anderen Rennserien dort gewonnen", sagte er.  „Für mich als Wahl-Wiener sind die Rennen auch immer ein Heimspiel. Wir haben ein Paket, das dort gut funktionieren sollte. Zudem haben sowohl das Team als auch ich viel Erfahrung auf der Strecke. Aber bei der hohen Leistungsdichte des GT Masters muss am Auto alles passen, damit man dann auch wirklich vorn dabei ist. Wenn es am Rennwochenende heiß werden sollte, wird der Reifenverschleiß eine große Rolle spielen. Es kommt dann darauf an, dass man eine Abstimmung hat, mit der man auch am Rennende noch angreifen kann." 

Bortolotti und Perez Companc kommen als derzeit Zweitplatzierte in der Meisterschaftswertung in die Steiermark – und können dort auf ganz besonders große Unterstützung bauen: „Die Rennstrecke liegt nur fünf Minuten von unserer Werkstatt entfernt. 80 Prozent unserer Teammitglieder kommen aus der Gegend. Die können zum Teil zu Hause im eigenen Bett schlafen", sagt Gottfried Grasser. „Und außerdem haben natürlich viele die Chance genutzt, Freunde, Familie und Sponsoren einzuladen. Wir werden jeden Tag rund 150 Gäste bei uns in der Hospitality begrüßen, betreuen und bewirten." Die alle werden dem Team kräftig die Daumen drücken, damit die Erfolgsserie der letzten Wochen fortgesetzt werden kann. Schließlich mischt GRT ja nicht nur im Masters ganz vorn mit – auch in der Blancpain GT Serie konnte man zuletzt in Zolder die Meisterschaftsführung bei Teams und Fahrern verteidigen.

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