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WEC: Bahrain

GTE-BoP: Aston Martin wird leichter

Veränderte Vorzeichen im finalen GTE-Kampf 2017 in Bahrain: Aston Martin darf Gewicht ausladen, alle anderen müssen schwerer unterwegs sein.

Während Ferrari den Herstellertitel in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017 schon sicher hat, sind Team- und Fahrermeisterschaft vor dem Saisonfinale in Bahrain noch offen. Vor dem letzten 6-Stunden-Rennen des Jahres hat die automatische Analyse der Fahrzeug-Performance ergeben, dass die Balance-of-Performance (BoP) noch einmal angepasst werden muss. Dies betrifft vor allem Aston Martin.

Die Briten haben in keiner der Wertungen der GTE-Pro-Kategorie noch etwas zu melden, aber dennoch will man sich den aktuellen Vantage GTE wenigstens mit einem weiteren Klassensieg in die Rente schicken, bevor 2018 das neue Modell auf die Strecken gehen wird. Die Chancen auf einen Erfolg stehen nicht schlecht, denn die neue BoP für das Rennen in Bahrain bringt zwei Vorteile für die Briten.

Der Vantage in der GTE-Pro-Kategorie darf mit einem um 0,2 Millimeter größeren Restriktor betrieben werden. Man wird das Auto mit mehr Leistung und gleichzeitig weniger Gewicht fahren lassen dürfen, denn in der neuen Einstufung wird das Minimalgewicht nochmal abgesenkt. Der Vantage darf weitere fünf Kilogramm ausladen, unterdessen müssen der Porsche 911 RSR, der Ferrari 488 GTE und der Ford GT jeweils zwei zusätzliche Kilogramm einladen.

In der GTE-Am-Klasse geht es bei der neuen BoP für Aston Martin in genau die gegenteilige Richtung. Nach dem Klassensieg in Schanghai werden es Pedro Lamy, Paul Dalla Lana und Mathias Lauda mit ihrem Vantage in Bahrain schwerer haben - und zwar im wahrsten Sinne. Ihr Fahrzeug muss zehn Kilogramm zuladen, der Restriktor wird um 0,2 Millimeter verkleinert. Das Aston-Martin-Trio führt die GTE-Am-Meisterschaft mit zehn Punkten Vorsprung auf Ried/Dienst/Cairoli (Proton-Porsche) an.

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