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Formel 1: News

Sainz steht zu Wechsel-Aussagen

Carlos Sainz bereut keine getätigten Aussagen zu seiner Zukunft, obwohl Helmut Marko und Christian Horner nicht begeistert waren: "Es ist reine Ambition".

Carlos Sainz und sein Vater haben sich zuletzt nicht viele Freunde bei Red Bull gemacht. Der Spanier kokettiert seit längerem mit einem Abschied von Toro Rosso, weil er kaum Chancen auf einen Aufstieg zu Red Bull sieht, und hatte gemeint, dass es unwahrscheinlich sei, dass er 2018 noch für die Jungbullen fahre. Das sorgte bei Red Bull dermaßen für Aufruhr, dass sich selbst Teamchef Christian Horner und Motorsportberater Helmut Marko einschalteten - normalerweise ein schlechtes Zeichen für einen Red-Bull-Youngster.

Fahrer wie Jaime Alguersuari oder Scott Speed mussten nach Unstimmigkeiten gehen, doch darauf könnte es Sainz sogar anlegen, der gegenüber 'formula1.com' von einem "kalkulierten Risiko" spricht. Er steht zu seinen Aussagen. "Ich habe meine Meinung und habe die in diesem Moment gesagt", so der Toro-Rosso-Pilot, der keine Angst vor Horner und Marko hat.

"Es ist zwar nicht schön, wenn Helmut Marko und Christian Horner sich gegen mich stellen, aber so etwas passiert nun einmal in einer Formel-1-Karriere", nimmt er es locker. "Für mich ist es nichts anderes als reine Ambition. Und manchmal sagt man in der Hitze der Ambition Dinge - aber so bin ich", verteidigt er sich. "Ich habe Ziele und Visionen."

Und diese gehen derzeit weg von Toro Rosso. Sollte Sainz auch 2018 bei den Jungbullen fahren, wäre es sein viertes Jahr im Team - so viele hat bislang kein anderer Fahrer. Allerdings wäre es in gewisser Weise auch Stagnation, daher wird ihm auch ein baldiger Wechsel zu Renault nachgesagt. Doch davon will er zumindest offiziell nichts wissen: "Mein einziges Ziel ist, in Zukunft ein Red-Bull-Fahrer zu sein", stellt er klar.

"Das ist, was ich möchte - und das habe ich schon hundertmal gesagt. Und wenn eine Antwort in der Hitze des Gefecht außer Kontrolle gerät, dann sind das einfach 'moderne Zeiten'", macht er sich keine Gedanken über Konsequenzen.

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