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Formel 3: Hungaroring

Streckenposten helfen: Strafe für F3-Fahrer

Weil sie zu spät beim Einschreiben waren, mussten vier Formel-3-Piloten heute früh den örtlichen Streckenposten helfen - Ein Fahrer muss morgen ein zweites Mal ran.

Vier Piloten der Formel-3-Europameisterschaft mussten heute besonders früh aufstehen, um zu einer ganz speziellen Strafe anzutreten. Weil sie am Donnerstag zu spät zum Einschreiben erschienen, mussten die drei Carlin-Piloten Lando Norris, Ferdinand Habsburg und Jehan Daruvala sowie Hitech-Fahrer Nikita Masepin heute um 7:30 Uhr morgens antanzen, um Streckenposten am Hungaroring bei ihrer Arbeit zu helfen.

Die vier Piloten unterstützten die Helfer in Budapest bei der Einrichtung ihrer Posten für den folgenden Renntag. "Wir wurden mit einem Van am Marschall-Posten 22 eingesammelt und hinten eingeladen. Dann mussten wir bei 25 Posten die Feuerlöscher ausliefern", berichtet Masepin bei Autosport von der Strafe. "Jeder Feuerlöscher wog sechs Kilogramm und wir mussten 210 von ihnen ausliefern."

"Das war ein gutes Aufwärmprogramm!", so der Russe weiter, der anscheinend seine Lektion gelernt hat: "Ich werde nie wieder zu spät zum Einschreiben kommen", verspricht er. Pech für ihn: Weil er heute Morgen vier Minuten zu spät zur Strafe erschien, muss er morgen früh das gleiche Programm noch einmal absolvieren - jedoch eine halbe Stunde früher um 7 Uhr!

Sollte der Force-India-Nachwuchspilot auch am Sonntag zu spät erscheinen, dann droht ihm sogar eine sportliche Strafe, die etwa eine Startplatzsanktion bedeuten könnte.

Ob der Frühsport eine Auswirkung auf das Rennen der vier Piloten hatte, muss jeder Fahrer für sich selbst beantworten. Daruvala hat die Aktion anscheinend beflügelt, denn er konnte in Lauf eins auf Rang drei fahren. Für Norris (Achter), Masepin (Zwölfter) und Habsburg (15.) lief der Vormittag hingegen nicht nach Maß.

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