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MotoGP: News

KTM plant Wildcard-Einsätze für Kallio

Beim privaten Test in Sepang hatte Mika Kallio mit Fieber zu kämpfen und stieg trotzdem auf die KTM - Weitere Wildcard-Einsätze 2017 als Belohnung.

Fotos: Focus Pollution

Bevor am kommenden Montag mit Pol Espargaro und Bradley Smith die Werkspiloten die neue RC16 in Sepang testen dürfen, schickte KTM seinen Testpiloten Mika Kallio bereits einige Tage zuvor im Rahmen eines Privattest der Teams auf die Strecke, um erste Erfahrungen zu sammeln. Diese entpuppten sich für den Finnen anstrengender als gedacht - und das nicht nur wegen der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit in Malaysia.

Wie crash.net berichtet, plagte Kallio hohes Fieber. Der 34-Jährige ließ es sich aber nicht nehmen, an allen drei Tagen auf die RC16 zu steigen. "Er musste am ersten Tag schon um vier Uhr gehen, weil er 39 Grad Fieber hatte", erklärt Teammanager Mike Leitner. Und obwohl es an den Folgetagen nur unmerklich sank, habe Kallio darauf bestanden, weiter zu testen: "Heute Morgen hatte er 37 Grad, seine Augen waren verquollen, und er ist trotzdem raus."

Leitner ist von so viel Ehrgeiz und Engagement beeindruckt: "Das zeigt die Leidenschaft und Anstrengung, die Mika investiert, und wir wissen das zu schätzen." So sehr, dass KTM beabsichtigt, Kallio in diesem Jahr bei mehreren Wildcard-Einsätzen auf die Strecke zu schicken. Sein Debüt hatte der Finne beim Saisonfinale der MotoGP 2016 in Valencia. Damals konnte er das Rennen wegen eines Elektronikproblems nicht beenden.

2017 soll er weitere Chancen bekommen. "Es ist noch nicht sicher, wo das sein wird", sagt Leitner, "aber er hat für uns im vergangenen Jahr einen wirklich guten Job gemacht. Er war perfekt, denn als Smith und Espargaro in Valencia zum ersten Mal auf dem Motorrad saßen, waren sie sehr glücklich mit seiner Leistung." Ende 2015 legte Kallio seine Rennkarriere auf Eis und arbeitet seitdem mit KTM an der Entwicklung des Bikes für das MotoGP-Debüt des österreichischen Herstellers.

Auch in Sepang fuhr er die RC16 vorab, um sie für den offiziellen Test der MotoGP-Piloten vorzubereiten. Dabei standen "verschiedene Chassis und einige kleinere Dinge, Mappings und dergleichen" auf dem Testprogramm. Leitner verrät: "Wir sind glücklich mit den Ergebnissen, aber wir wissen auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt." Der offizielle Sepang-Test findet vom 30. Januar bis 1. Februar statt.

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