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WTCC: Losail

Morddrohungen für WTCC-Heimkehrer Yvan Muller

So genannte Fans von Norbert Michelisz drohen WTCC-Heimkehrer Yvan Muller und auch dessen Familie mit dem Tod.

Die Rückkehr von Yvan Muller, der Thed Björk und Volvo an diesem Wochenende beim Saisonfinale der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Katar im Kampf um die WM-Titel gegen Honda und Norbert Michelisz helfen soll, hat bei einigen Anhängern des Ungarn offenbar alle Sicherungen durchbrennen lassen. Diese haben Muller und seine Familie sogar mit dem Tod bedroht.

"Seit die Pressemitteilung herauskam, dass ich diese Rennen fahren werde, bin ich im Fadenkreuz vieler Fans von Norbi und muss mir einiges anhören", sagt Muller. "Ich komme normalerweise damit zurecht, wenn Fans etwas zu leidenschaftlich sind, aber wenn es persönlich wird und jemand schreibt: 'Ich bringe dich um, f**** deine Frau und bringe deine Tochter um', geht es deutlich zu weit. Das ist jenseits aller Grenzen, und das will ich diesen Typen klarmachen."

"Wenn sie mich alleine angehen, ist das eine Sache, aber wenn es gegen meine Familie geht, muss ich ganz klar sagen: 'Jungs, das ist nur Sport und am Ende nur ein Spiel'", so der viermalige WTCC-Champion. "Ich möchte, dass Norbi das hört. Als Vater wird er das sicherlich verstehen und versuchen, etwas dagegen zu unternehmen."

Muller war bereits vor einem Jahr nach den Rennen in Katar von einigen Fans aus Ungarn beschimpft worden. Damals war im letzten Saisonrennen außerhalb der Sichtweite der TV-Kameras Tiago Monteiro an Muller vorbeigefahren und hatte damit Michelisz von WM-Rang drei verdrängt. Manche sahen darin ein Geschenk von Muller an seinen früheren SEAT-Teamkollegen Monteiro.

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