MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: Losail

Morddrohungen für WTCC-Heimkehrer Yvan Muller

So genannte Fans von Norbert Michelisz drohen WTCC-Heimkehrer Yvan Muller und auch dessen Familie mit dem Tod.

Die Rückkehr von Yvan Muller, der Thed Björk und Volvo an diesem Wochenende beim Saisonfinale der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Katar im Kampf um die WM-Titel gegen Honda und Norbert Michelisz helfen soll, hat bei einigen Anhängern des Ungarn offenbar alle Sicherungen durchbrennen lassen. Diese haben Muller und seine Familie sogar mit dem Tod bedroht.

"Seit die Pressemitteilung herauskam, dass ich diese Rennen fahren werde, bin ich im Fadenkreuz vieler Fans von Norbi und muss mir einiges anhören", sagt Muller. "Ich komme normalerweise damit zurecht, wenn Fans etwas zu leidenschaftlich sind, aber wenn es persönlich wird und jemand schreibt: 'Ich bringe dich um, f**** deine Frau und bringe deine Tochter um', geht es deutlich zu weit. Das ist jenseits aller Grenzen, und das will ich diesen Typen klarmachen."

"Wenn sie mich alleine angehen, ist das eine Sache, aber wenn es gegen meine Familie geht, muss ich ganz klar sagen: 'Jungs, das ist nur Sport und am Ende nur ein Spiel'", so der viermalige WTCC-Champion. "Ich möchte, dass Norbi das hört. Als Vater wird er das sicherlich verstehen und versuchen, etwas dagegen zu unternehmen."

Muller war bereits vor einem Jahr nach den Rennen in Katar von einigen Fans aus Ungarn beschimpft worden. Damals war im letzten Saisonrennen außerhalb der Sichtweite der TV-Kameras Tiago Monteiro an Muller vorbeigefahren und hatte damit Michelisz von WM-Rang drei verdrängt. Manche sahen darin ein Geschenk von Muller an seinen früheren SEAT-Teamkollegen Monteiro.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Losail

Weitere Artikel:

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel