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IMSA: 12h von Sebring

Joest: Strafversetzung wegen Racetape

Die beiden Mazda RT24-P wurden bei den 12 Stunden von Sebring 2018 ans Ende des Feldes strafversetzt.

Foto: IMSA

Gegen das Joest-Team wurde nach dem Qualifying zu der 66. Ausgabe der 12 Stunden von Sebring eine Strafe verhängt: Weil an den beiden RT24-P Klebeband über Spalten in der Karosserie geklebt wurde, gibt es eine Strafversetzung. Die beiden Mazdas #55 (Tincknell/Pigot/Bomarito) und #77 (Rast/Jarvis/Nunez) müssen daher vom Ende des Prototypen-Feldes starten.

Passus 9.7.2 des Technischen Reglements für DPi-Fahrzeuge besagt, dass Klebeband keine Spalten in der Karosserie abdecken darf. Durch das Abkleben des Spalts zwischen zwei Teilen ließen sich aerodynamische Vorteile gewinnen. Weil die Praxis in der IMSA SportsCar Championship verboten ist, versuchen die Hersteller, die Spaltmaße so gering wie möglich zu halten.

Dem Joest-Team wurde eine alte Gewohnheit aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zum Verhängnis, wo die Verwendung von Klebeband gestattet ist. Sebring ist erst das zweite Rennen für Joest als Mazda-Einsatzteam.

Ursprünglich hatten sich die beiden Mazda RT24-P auf den Positionen sieben (#77) und neun (#55) qualifiziert. Das Rennen müssen sie nun von den Plätzen 15 und 16 in Angriff nehmen - eine verschmerzbare Strafe bei einem 12-Stunden-Rennen.

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