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Rallycross-ÖM: Wachauring

Favoritensiege zum Auftakt in Melk

Zahlreiche Zuschauer sahen in allen Klassen ausgezeichnete Leistungen der Aktiven. Morgen geht es weiter mit verschiedenen Klassen weiter.

Fotos: Walter Vogler

Die ÖAMTC Fahrtechnik war heute Samstag auf dem Wachauring in Melk Veranstalter des Saisonauftaktes der heimischen Rallycrosser. Mit dabei waren auch einige starke Ausländer, die schon für den morgigen Renntag trainiert und dabei ihr Können gezeigt haben. Der angesagte Regen blieb gottlob aus, es herrschte schönes, aber doch etwas kühles Frühlingswetter.

Bei den SuperCars war der Oberösterreicher Alois Höller mit seinem neuen Ford Fiesta erwartungsgemäß eine Klasse für sich. Er gewann alle Vorläufe und auch das Finale und holte sich damit auch die ersten Punkte für die Meisterschaft. Ein beständiger Zweiter mit Ausnahme des Finales, wurde Matthias Schörgenhofer (VW Golf V). Beide treffen morgen Sonntag auf starke internationale Konkurrenz
.
SuperTouringCars – 1600

Hier war der Niederösterreicher Patrick Riedl mit seinem Citroen Saxo nicht zu schlagen. Er gewann nicht nur alle drei Vorläufe sondern war auch im Finale der überlegene Mann. Dies obwohl ihm der Tscheche Radek Dvorak (Seat Ibiza ) einen begeisterten Fight lieferte, ehe er mit Motorschaden ausschied. Auf den Plätzen daher der Oberösterreicher Raphael Dirnberger vor dem Niederösterreicher Richard Förster, beide VW Polo GTI.

SuperTouringCars – 2000:
Hier gewann zwar der tschechische Titelverteidiger Roman Castoral (Opel Astra) vor den beiden Österreichern Dominik Jordanich (Hoda Civic) und Daniel Gruber (Seat Ibiza). Doch Jordanich gelang es im 3. Vorlauf Castoral nach langer Pause wieder einmal zu besiegen, was aber auf das Endergebnis keinen Einfluss hatte.

SuperTouringCars + 2000

Viele Fans waren wegen seinetwegen auf den Wachauring gekommen und der Lokalmatador Karl Schadenhofer enttäuschte seine Fans in keinster Weise. Er gewann mit seinem VW Golf IV alle Vorläufe und zeigte sich auch im Finale als absolut schnellster Mann. Sein Vorsprung im Ziel betrug mehr als sieben Sekunden auf Patrick Eigenbauer (VW Polo) und Johann Eigenbauer (Skoda Fabia).

Super 1600

Hier dominierten die ausländischen Gäste Wohl wehrte sich der Steirer Erwin Frieszl (Peugeot 208) mit Händen und Füßen, hatte aber keine Chance und wurde im Finale Fünfter. Vorne lieferten sich der Tscheche Tomas Krejcek (Skoda Citigo), der junge Norweger Ole Henry Steinsholt (Skoda Fabia) und der Tscheche Josef Susta sowie sein Landsmann Dan Scocdopole (beide Skoda Fabia) großartige Kämpfe und wurden in dieser Reihenfolge auch im Ziel abgewunken.

National 1600

In der mit 18 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse dominierte zwar Robert Vogl (Citroen Saxo) in den Vorläufen, im Finale setzte sich aber sein niederösterreichischer Landsmann Nico Stachelberger (Peugeot 106 GTI) durch. Dritter und damit erstmals auf dem Podium zu sehen war Felix Wurz (VW Polo GTI), der Sohn von Ex-Formel 1 Pilot Alexander Wurz der diesmal nicht in Melk sondern in China als ORF-Experte im Einsatz war.

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