MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Teichmann Racing ist zufrieden

Teichmann Racing ist mit seinen zwei KTM X-BOW GT4 auf den Plätzen 24 & 46 äußerst zufrieden. Die Regen-Unterbrechung während der Nachtstunden verhinderte noch bessere Platzierung.

Knapp 100 Teams nahmen das Saison-Highlight auf der Nürburgring Nordschleife, das legendäre 24-Stunden-Rennen, am Samstag um 15:30 Uhr pünktlich in Angriff. Während der Trainings- und Qualifying-Tage am Donnerstag und Freitag gab es noch kühle, aber großteils trockene Witterungsbedingungen, ausgerechnet zum Rennstart begann es dann stark zu regnen. Es sollte jedoch nur ein Vorgeschmack auf das sein, was die Mannschaften an diesem ungewöhnlich späten September-Termin noch erwarten sollte. Teichmann Racing stellte für die „CUP-X“ Klasse jedenfalls zwei Teams, auf beiden Fahrzeugen war Werksfahrer Reini Kofler genannt. Den KTM X-BOW GT4 mit der Startnummer 110 teilten sich Stephan Brodmerkel, Karl-Heinz Teichmann, Ercan „Airgee“ Kara Osman mit Kofler, auf dem Fahrzeug mit der Nummer 111 waren Georg Griesemann, Youngster Yves Volte und Maik Rönnefarth genannt. Kofler qualifizierte beide Autos und eroberte die Startplätze 37 sowie 38 und damit auch die erste Reihe der zweiten Startgruppe – eine tolle Ausgangsposition im qualitativ extrem starken Feld mit 30 GT3-Fahrzeugen.

Nachdem der Rennstart von den jeweiligen Startfahrern (Kofler #111 und „Airgee“ #110) gut absolviert wurde, gab’s noch während der ersten Runde Aufregung an der Box. Ein TCR-Teilnehmer hatte das Auto mit der #110 umgedreht, aufgrund des dadurch notwendig gewordenen Routine-Checks an der Box fiel das Team auf Platz 71 zurück. Das Schwesterauto mit Kofler am Steuer konnte hingegen Platz um Platz nach vorne rücken. Kurz vor Mitternacht – beide KTM X-BOW GT4 liefen problemlos – wurde das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen. Zu viel Regen und damit stehendes Wasser auf der Strecke machten eine Unterbrechung bis zum Re-Start um 08:00 Uhr Sonntagfrüh notwendig. Von da an galt es für beide Mannschaften, schnell aber fehlerfrei ins Ziel zu fahren – was auch eindrucksvoll gelang, und am Ende mit den Gesamträngen 24 (#111) und 46 (#110) belohnt wurde. Teamchef Michael Teichmann war dementsprechend zufrieden: „Wir haben einmal mehr die Konkurrenzfähigkeit, die Zuverlässigkeit und das außergewöhnlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis des KTM X-BOW GT4 unter Beweis gestellt. Bei 30 GT3- und zahlreichen Porsche-Cup-Fahrzeugen so weit nach vorne zu fahren zeigt das Potential des Autos. Somit hat unsere Kunden-Mannschaft, die dankenswerterweise durch Werksfahrer Reini Kofler unterstützt wurde, das bislang beste KTM Resultat beim 24-Stunden-Rennen erobert. Großes Kompliment an alle Fahrer, die durch die Bank eine großartige Performance gezeigt haben – und das bei extrem schwierigen Verhältnissen. In der Nacht hätten wir dank der guten Michelin-Regenreifen zwar bestimmt noch einige Plätze gutmachen können, aber die Sicherheit geht einfach vor. Großer Dank auch an mein gesamtes Team, die Mechaniker, die Ingenieure, die Helfer. Wir werden jetzt richtig feiern, das ist ein wirklich tolles Ergebnis für uns und für KTM!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

Auch Haas hat sein neues Formel-1-Auto bereits vor dem Barcelona-Test erstmals auf die Strecke geschickt - Oliver Bearman spulte in Fiorano die ersten Kilometer ab

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert