MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Manfred Stohl siegt im Elektro-Fiesta
Foto: RCC-Süd

Manfred Stohl siegt im Elektro-Fiesta

Beim ersten Aufeinandertreffen von Elektro- und Verbrennerantrieb konnte sich Manfred Stohl gegen die ungarische RX-Legende Tamas Karai durchsetzen...

Noir Trawniczek

Im ungarischen Kakucs wurde am vergangenen Wochenende ein Lauf zur ungarischen Rallycross-Staatsmeisterschaft abgehalten - dabei ging auch Manfred Stohl mit dem von seiner Firma Stard entwickelten elektrischen Ford Fiesta an den Start. Es war das erste direkte Aufeinandertreffen von Verbrennerantrieb auf Elektroantrieb.

Manfred Stohl setzte sich im Finale gegen die ungarische Rallycross-Legende Tamas Karai klar durch und konnte somit bei der Weltpremiere eines Elektro-RX-Boliden unter Wettkampfbedingungen gleich einmal Geschichte schreiben. Stohl zeigte sich naturgemäß erfreut: „Das war sicher ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Projekts.“ Die Frage, ob es eher ein Sieg des Elektroantriebs oder einer des Fahrers Manfred Stohl gewesen ist, beantwortete Stohl folgendermaßen: „Das ist eine Fangfrage! Sicher hat der Elektroantrieb gewisse Vorteile wie zum Beispiel am Start - aber ich verwiese darauf, dass ich 2015 mein letztes Rallycross-Rennen fuhr.“

Rallycross-Experte Christian Wurzer erklärte auf Anfrage von motorline.cc: „Alle Achtung! Tamas Karai ist sicher die Messlatte im europäischen Rallycross.“ Am kommenden Wochenende startet Manfred Stohl beim Doppel-Event der Rallycross-ÖM in Greinbach und trifft dort auf den heimischen RX-Könner Alois Höller.

News aus anderen Motorline-Channels:

Manfred Stohl siegt im Elektro-Fiesta

Weitere Artikel:

Red-Bull-Beben geht weiter

Verliert Verstappen weitere Bezugsperson?

Red Bull droht der nächste prominente Abgang: Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verhandelt offenbar mit der Konkurrenz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord