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TitansRX sagt Saison 2020 ab
Foto: TitansRX

TitansRX sagt Saison 2020 ab

Nach dem erfolgreichen Premierenjahr 2019 zog TitansRX-Ikone Max J. Pucher recht bald nach Beginn der Corona-Krise den Stecker - Absage 2020, Hoffen auf 2021..

Noir Trawniczek

TitansRX, die von Max J. Pucher ins Leben gerufene Rallycross-Weltserie mit dem Motto „Be wild! Be loud! Be Real!“ war im Vorjahr der absolute Durchstarter. Die Idee, mit einem Einheitsauto guten Sport zu liefern, ging voll auf: Praktisch jedes Finale und auch viele der Vorläufe waren sehenswert Die Brüder Kevin und Timmy Hansen lagen am Ende ganz vorne in der Tabelle, Toomas Heikkinen landete auf Platz drei, die frühere Rallyepilotin Tamara Molinaro belegte den beeindruckenden fünften Jahresendrang. Im Starterfeld Topstars aus unterschiedlichen Rennserien wie etwa Nelson Piquet Junior, Hayden Paddon oder Rene Münnich, um nur ein paar zu nennen. Darunter auch die beiden Österreicher Reini Sampl (Platz 15 von 28) und Werner Panhauser (P23). Für 2020 hat Pucher bereits den nächsten Schritt geplant und den Einsatz von Öko-Sprit angekündigt, einen Seriensponsor aus der Erdöl-Branche an Land ziehen können und sogar für den künftigen Einsatz eines Elektro-Panteras entwickelt ...

Doch die weltweite Corona-Krise hat den zukunftsträchtigen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Während viele andere Rennserien ihre Termine quasi scheibchenweise verschoben haben bzw. verschieben, hat Max J. Pucher recht früh den Stecker gezogen. Gegenüber motorline.cc erklärte er: „Ich wusste gleich am Beginn der Krise, dass es heuer schwierig wird - zudem wollten Sponsoren und Fahrer kein Risiko eingehen. Ich habe daher vor zwei Wochen die Serie für 2020 bei der FIA abgemeldet, was auch bereits bestätigt wurde.“

Dass sich die 2019 zahlreich angesammelten TitansRX-Fans bis 2021 gedulden müssen, muss aber nicht unbedingt sein. Möglich wäre ein Einzelauftritt im Herbst dieses Jahres - mit reduziertem Feld im Rahmen einer anderen internationalen Veranstaltung - hierfür könnte TitansRX relativ kurzfristig die Autos in Gang bringen: „Das wäre eine Möglichkeit, um Promotion für die Serie zu machen. Wir könnten alle Autos binnen vier Wochen fertigstellen.“ Die Hoffnung gilt jetzt 2021 - dann könnte die erfolgreiche Serie den hoffentlich dann vorhandenen Durst nach gutem Motorsport stillen...

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