MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Suzuki Cup Europe: Slovakiaring Vorbericht
SUZUKI Team Austria

Vorentscheidung auf dem Slovakiaring?

Am 10. und 11. Oktober gastiert der Suizuki Europe Cup heuer bereits zum zweiten Mal auf dem Slovakiaring. Und erneut heißt die Devise für einen Pulk aus acht österreichischen Fahrern, dem momentan führenden Ungarn Gabor Tim doch noch den Titel abzuluchsen. Der könnte allerdings bereits jetzt den Sack mehr oder weniger zu machen.

Nach dem Corona bedingten späten Saisonauftakt auf dem Salzburgring, war man im August heuer schon einmal auf dem Slovakiaring mit drei Rennen zu Gast. Danach wechselte man nach Tschechien ins Automotodrom nach Brünn, wo man bei zwei Rennen Punkte sammeln konnte. Nun ergibt sich für die Teilnehmer aus Ungarn, Polen und Österreich die Möglichkeit, im Rahmen des FIA WTCR Laufes, weitere drei Rennen auf einer der längsten Rennstrecken Europas (5,9 Kilometer) zu bestreiten.

Die Devise aus heimischer Sicht lautet wieder, dem momentan klar führenden Ungarn Gabor Tim die Gesamtführung in der Klasse Swift 1,4 T nach den bisher gefahrenen acht Rennen abzuringen. Tim führt mit 21 Punkten Vorsprung auf seine acht österreichischen Verfolger, in der Reihenfolge Dominik Haselsteiner (123 Pkt.), Fabian Ohrfandl (105), Max Wimmer (104), Christoph Zellhofer (99), Max Zellhofer (90), Philipp Dietrich (53), Fabio Becvar (50), Günther Wiesmeier (44) und dem nächsten Ungarn Kamil Serafin an zehnter Stelle mit nur 36 Punkten. Im österreichischen Lager gibt es drei Comebacks. So werden in der Mannschaft von Wimmer Werk Motorsport der Wiener Peter Gross, der zuletzt in Italien im Einsatz war und der beim ersten Antreten auf dem Slovakiaring verunfallte Günther Wiesmeier wieder fahren. Der Oberösterreicher konnte seine Rippenfrakturen ausheilen und hofft nach seiner Absenz in Brünn auf einen erfolgreichen Wiederstart. Ebenfalls nach einer kleinen Pause wieder dabei ist Rookie Philipp Dietrich, er kommt nach einem Beinbruch wieder in das Team von SUZUKI Austria zurück.

In der Klasse 1,6 wird der Österreicher Johannes Maderthaner versuchen seine derzeitige Gesamtführung vor dem Ungarn Gabor Forrai zu halten, bzw von derzeit 14 Punkten Vorsprung weiter auszubauen.

Das letzte Rennwochenende des heurigen SUZUKI Cup EUROPE ist dann von 23. bis 25. Oktober 2020 auf dem ungarischen Hungaroring geplant und auch schon terminisiert. Da die momentane Corona-Situation für die Ein- und Ausreise nach Ungarn bzw. die Rückkehr nach Österreich ohne Probleme gesichert erscheint, könnte die Vorentscheidung über die Titelvergabe möglicherweise aber schon auf dem Slovakiaring oder aber erst beim Finale in Ungarn fallen.

Folgende heimische Fahrer und Teams werden auf dem Slovakiaring vertreten sein:

Max Wimmer (W) Wimmer Werk Motorsport
Günther Wiesmeier (OÖ) Wimmer Werk Motorsport
Daniel Lemmerhofer (OÖ) Wimmer Werk Motorsport
Dominik Haselsteiner (NÖ) Wimmer Werk Motorsport
Peter Gross (W). Wimmer Werk Motorsport
Fabian Ohrfandl (NÖ) Schiessling-Racing
Fabio Becvar (ST) Schiessling-Racing
Martin (Max) Zellhofer (NÖ) SUZUKI Team Austria
Christoph Zellhofer (NÖ) SUZUKI Team Austria
Johannes Maderthaner (NÖ) SUZUKI Team Austria
Philipp Dietrich (NÖ) SUZUKI Team Austria

Insgesamt werden mit den ungarischen und polnischen Teilnehmern mehr als zwanzig
SUZUKI Swift Piloten am Start sein

Zeitplan des SUZUKI Cups EUROPE auf dem Slowakiaring:

Samstag, 10. Oktober 2020

11.00 – 11,25 Uhr freies Training
13,00 – 13,30 Uhr Qualifying 1
15,25 – 16,20 Uhr 1. Rennen (11 Runden)

Sonntag, 11. Oktober 2020

10,50 – 11,45 Uhr 2. Rennen (11 Runden)
13,20 – 14,05 Uhr 3. Rennen (11 Runden)

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Beim 12-Stunden-Rennen, das am 11. Dezember auf dem hochmodernen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi ausgetragen wird, hat das österreichische Baron Motorsport Team mit dem Fahrer-Quartett Ernst Kirchmayr, Daniele di Amato, Matus Vyboh und Axel Sartingen einen Podestplatz im Visier, Einsatzfahrzeug ist ein Ferrari 488 GT3.

Doch keine 35 Rennen für die Wende gebraucht

Helmut Marko ist voll des Lobes

Helmut Marko erinnert an den schwierigen Saisonstart von Red Bull und lobt das Team für ein Jahr, das in dieser Form "schwer zu wiederholen" sein wird.

Zwar "nur" als dritter Fahrer, aber doch

Offiziell: Ricciardo kehrt zu Red Bull zurück

Zwar - allen Gerüchten zum Trotz - nur als dritter Fahrer, aber das ist jetzt immerhin offiziell bestätigt: Daniel Ricciardo kehrt 2023 zu Red Bull zurück.

Drei herausragende Piloten ausgezeichnet

Österreichs Motorsportler des Jahres ausgezeichnet

Wie jedes Jahr haben die Gremien der Austrian Motorsport Federation (AMF) auch heuer wieder ihre Auszeichnungen des Jahres 2022 vergeben und dabei drei herausragende Piloten mit den Titeln "Talent of the Year", "Legend of the Year" und "Motorsportler des Jahres 2022" ausgezeichnet.

Mit schlagkräftigem Aufgebot nach Arabien

24h Series / Middle East Trophy: Vorschau KTM

Im Winter blickt die GT-Sport-Szene Richtung Arabische Halbinsel. In der zur 24H Series gehörenden Middle East Trophy ist auch razoon – more than racing vertreten. Das Team rund um Dominik Olbert setzt in den drei Langstreckenläufen nicht nur auf starke Fahrer, sondern auch auf den KTM X-BOW GTX. Den Auftakt macht das 12-Stunden-Rennen in Kuwait am 2. Dezember.