MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Veloster N ETCR für erste elektrische Tourenwagenmeisterschaft

Hyundai Motorsport läutet eine neue Ära ein: Die Koreaner werden 2021 mit dem Veloster N ETCR in der ersten vollelektrischen Tourenwagen-Serie Pure ETCR an den Start gehen. Damit wird elektrischer Rennsport zu einer der tragenden Säulen des Unternehmens.

mid

Für die Pure-ETCR-Meisterschaft haben die Ingenieure von Hyundai Motorsport am Stammsitz in Alzenau das erste vollelektrische Hochleistungsfahrzeug des Unternehmens, den Veloster N ETCR, entwickelt und gebaut. Er basiert auf einer stark modifizierten Version des Serienfahrzeugs Veloster N. Der Veloster N ETCR bietet eine Spitzenleistung von 500 kW/680 PS. Der Antrieb besteht aus vier Motoren - zwei pro Hinterrad -, die mit einem Getriebe mit einer einzigen Übersetzung verbunden sind.

Das ist allerdings noch nicht alles: Im Rahmen der ETCR setzt Hyundai einen eigens entwickelten Wasserstoffgenerator als Energielieferant für die Elektrorennwagen ein, mit dem Ziel, den Prozess von der Stromerzeugung bis zur Energieversorgung so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Der aus zwei Brennstoffzellen-Stacks bestehende Generator stellt den für die Elektrofahrzeuge notwendigen Strom selbstständig her. Zunächst wird der Generator über Tanks mit komprimiertem Wasserstoff befüllt. Durch eine chemische Reaktion, bei der Wasserstoff mit Sauerstoff in Berührung kommt, erzeugt der Generator emissionsfreie Energie, die zur Ladung der batterieelektrischen Rennwagen genutzt wird.

"Hyundai unternimmt große Anstrengungen, um nachhaltige Mobilität für eine bessere Welt zu entwickeln, und der Motorsport ist davon nicht ausgenommen", sagt Andrea Adamo, Teamchef von Hyundai Motorsport. "Deshalb freuen wir uns sehr über die Möglichkeit, in der neuen Rennserie Pure ETCR auf unseren WRC- und TCR-Erfolgen aufzubauen. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz sind wir in der Lage, die Emissionen im Motorsport deutlich zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass der spektakuläre Sport, wie wir ihn kennen und lieben, weiterhin für Spannung sorgt und Spaß macht - für Fahrer und Fans gleichermaßen."

Mit dem i20 Coupe WRC tritt Hyundai Motorsport seit 2014 in der FIA-World Rally Championship (WRC) an und konnte bereits zwei Mal den Markentitel gewinnen. Die Basis für den zuverlässigen Rallye-Rennwagen bildet eine stark modifizierte Version des Hyundai i20. In den nationalen TCR-Meisterschaften und der WTCR kommt der Hyundai i30 N TCR zum Einsatz. Als Basis des erfolgreichen Tourenwagens dient die Serienversion des ersten Hochleistungsmodells von Hyundai, der i30 N. Auch in der ADAC TCR Germany stellt der i30 N TCR seine Leistungsfähigkeit regelmäßig unter Beweis. Die Einsätze im Motorsport dienen vor allem dazu, mit innovativen Technologien zu experimentieren und die gesammelten Erkenntnisse auf zukünftige N-Serienmodelle zu übertragen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Max Verstappen bekommt bei seinem Debüt die ganze Härte der 24h Nürburgring zu spüren: Eine defekte Antriebswelle kostet dreieinhalb Stunden vor Ende den Sieg

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent