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Stimmen vor dem Rennen

Mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht eines der Highlights der Motorsportsaison 2022 auf dem Programm. Mit True Racing by Reiter Engineering und Teichmann Racing starten zwei schlagkräftige KTM-Mannschaften beim Langstreckenklassiker in der Eifel. Hier die Statements der Fahrer und weiterer Key-Player der Teams, bevor es am 28. Mai um 16:00 Uhr losgeht.

Max Hofer (#116): „Ich freue mich sehr, dabei zu sein – immerhin ist es das erste 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit der SPX-Version des KTM X-BOW GT2. Ein Teil dieses Entwicklungsprogramms zu sein, ist für jeden von uns ein Privileg. Außerdem ist es das erste Mal, dass Fans wieder vor Ort dabei sein dürfen – die Atmosphäre ist nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Rennen. Dieses Jahr haben wir ein Auto, welches mit dem Speed der GT3-Fahrzeuge mithalten kann und ich freue mich auf das ein oder andere Duell auf der Strecke. 24 Stunden auf dem Nürburgring bedeuten aber auch, dass es ein langes und hartes Rennen ist. Wir müssen unseren Job gut machen und dürfen keine technischen Schwierigkeiten haben. Ich bin gespannt, wie das alles klappen wird und kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“

Markus Palttala (#117): „Ich verbinde viele tolle Erinnerungen mit dem 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. 2004 bin ich zum ersten Mal an den Start gegangen. Damals war ich Testfahrer für einen Reifenhersteller und wir fuhren auf normalen Straßenreifen. Kaum zu glauben, aber bei dem wechselhaften Eifelwetter hatten wir dadurch einen so großen Vorteil, dass ich zwischenzeitlich im Regen sogar schneller war als der Gesamtführende. Nach einer Rennunterbrechung wegen Schneefalls im Jahr 2016 beschloss mein damaliges Team, mich zum Re-Start ins Auto zu setzen, da die Wetterbedingungen für einen Finnen ihrer Meinung nach am besten zu meistern wären. Und sie sollten Recht behalten! Trotz fehlender Sicht fuhr ich in der ersten Runde von Platz sechs auf Rang eins. Dieses Jahr bin ich nun schon zum zwölften Mal dabei – das erste Mal für KTM. Ich freue mich wirklich sehr darauf, neue wunderbare Erinnerungen zu schaffen.“

Reinhard Kofler (#116): „Das 24-Stunden-Rennen auf dieser prestigeträchtigen Strecke, vor allem mit den vielen Zuschauern, ist einfach das Highlight des Jahres. Speziell für mich ist es ein toller Weg, den ich mit KTM gehen darf und der mich sehr stolz macht. In diesem Feld um den Gesamtsieg fahren zu dürfen, ist eine Riesenehre. Begonnen wird traditionell mit der Präsentation der Fahrzeuge in Adenau und darauf freue ich mich riesig. Wer die alten Werte der Fans, die Bilder aus dem Fahrerlager und die Enge der Startaufstellung noch kennt, freut sich natürlich besonders, dass all das dieses Jahr wieder in gewohnter Art und Weise stattfindet. Der Nürburgring hat, wie auch Monaco, ein Feeling, das einfach unbeschreiblich ist. Es gibt kaum Auslaufzonen und keinen Platz für Fehler. Wer die Gefahr und die Herausforderungen dieser Strecke meistert, der hat auf jeden Fall schon ein großes Ziel erreicht. Ich hoffe, dass wir genau das in diesem Jahr als Team schaffen werden.“

Ferdinand Stuck (#117): „Für mich hat dieses Event eine ganz besondere Bedeutung, weil ich meinen ersten Auftritt bei dem Langstreckenrennen in Verbindung bringen kann mit dem letzten 24-Stunden-Rennen meines Vaters. Außerdem ist es wahnsinnig toll, dass ich in meinen jungen Jahren schon sagen kann, dass das mein siebtes 24-Stunden-Rennen ist. Das Besondere ist die Stimmung rund um die Strecke und der Hype um dieses Rennen – das ist einfach geil. Zweimal konnte ich schon den Klassensieg einfahren und ich freue mich, zum dritten Mal für das Team dabei sein zu dürfen. Dieses Jahr freue ich mich noch ganz besonders darüber, dass ich wieder zusammen mit Johannes fahren kann.“

Tim Sandtler (#162): „Ich freue mich riesig, mit dem KTM X-BOW GTX beim 24-Stunden-Rennen an den Start gehen zu können. Wenn es das Wetter zulässt, wird es ein langes Rennen und damit sehr hart für alle Teilnehmer. Das primäre Ziel ist daher ganz klar, ins Ziel zu kommen. Teichmann Racing hat sehr stark besetzte Autos mit erfahrenen Fahrern und es wird schon schwer genug, sich teamintern durchzusetzen. Unser Fernziel ist eine Top-30-Platzierung, dafür muss aber alles zusammenpassen.“

Hans Reiter (Teamchef True Racing by Reiter Engineering): „Für unser Team ist das 24-Stunden-Rennen zweifelsohne das Saisonhighlight. Die Teilnahme in dieser Saison steht ganz im Zeichen der Entwicklung des neuen Fahrzeugs, entsprechend stolz sind wir, dass wir die Lücke kontinuierlich verkleinern konnten. Wer ein schnelles Auto entwickeln möchte, kommt um die Nordschleife nicht drum herum – das hat sich nie geändert. Damit wir gut aussortiert sind, arbeitet die ganze Mannschaft hart. Von der Fanatec GT2 European Series am Red Bull Ring geht es für uns direkt weiter zum Nürburgring. Stress bei so einem engen Zeitplan gehört natürlich dazu, wenn auch positiver Stress. Trotz aller Strapazen sind alle hochmotiviert!“

Simon Kammerhofer (Chefmechaniker True Racing by Reiter Engineering): „Wir haben im Vorjahr mit unserem damals neu erschienen KTM X-BOW GTX bereits zwei 24-Stunden-Rennen bestritten, wobei eines davon aufgrund der Unterbrechung eben nur neun Stunden dauerte. Umso mehr freut sich die ganze Mannschaft auf die kommenden hoffentlich vollständigen 24 Stunden. Noch dazu kommt, dass wir in diesem Jahr mit der SPX-Version auf Basis unseres GT2-Models auch im Vorderfeld mitmischen wollen, was natürlich jeden einzelnen von uns sehr motiviert. Wir konnten uns in den beiden NLS-Läufen und den Qualifikationsrennen weiterentwickeln und wichtige Erfahrungen sammeln. Entsprechend zuversichtlich sind wir!“

Christian Menzel wird auf eigenen Wunsch nicht am 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Der Routinier, der auf dem Fahrzeug mit der Startnummer 117 antreten sollte, erklärt: „Aus zeitlichen Gründen war es mir in dieser Saison bisher nicht möglich, ein Rennen mit KTM auf der Nordschleife zu fahren. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, nicht zu starten, da dies nicht meinem professionellen Anspruch entspricht. Ich wäre für das Team nur dann eine Stütze gewesen, wenn ich mich im Vorfeld entsprechend hätte vorbereiten können. Ich drücke der Mannschaft natürlich alle Daumen und werde vor Ort mitfiebern.“

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