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Anfang September kommt Rallycross nach Hause

Nachdem die Rallycross-Veranstaltung am Wachauring drei Jahre lang wegen COVID pausieren musste, kehrt die Rallycross-Szene in zwei Wochen wieder zurück nach Melk. In Sichtweite zum weltberühmten Stift treffen die österreichischen Asse im vorletzten Saisonrennen auf die stärksten Piloten der umliegenden Länder. Zudem runden eine Drift-Show, der Peugeot-Markenpokal und eine Fahrerparade das Programm ab.

Seit 2019 bremste ein gewisses Virus den Rallycross-Sport am Wachauring aus. Nun aber steht endlich die Rückkehr an. Als Eventveranstalter fungiert in Melk ein alter Bekannter: Jürgen Weiß stellt gemeinsam mit seinem Team von JWRacing und dem Leru Motorsport Team 2 wieder ein Rallycross-Spektakel auf die Beine. „Dieser Sport ist ideal für Zuschauer, denn man kann die ganze Strecke überblicken und es ist immer was los.“ Weiß kann nicht nur auf Erfolge in seiner aktiven Motorsportkarriere zurückblicken, sondern auch auf den Erfahrungsschatz zahlreicher Events am Wachauring. „Zwischen 2007 und 2015 haben wir schon zahlreiche Rallycross-Rennen organisiert, darunter auch EM-Läufe. An diese glorreichen Zeiten des Rallycross-Sports möchten wir wieder anschließen.“ Nennungen sind noch bis zum 27. August möglich. Alle notwendigen Formulare finden interessierte Fahrerinnen und Fahrer auf www.leruteam2.at bzw. www.rx-wachauring.com

Mostviertel als Rallycross-Mekka

Der Wachauring gehört zu den interessantesten Rennstrecken Österreichs. 1973 fanden hier die ersten Rallycross-Rennen überhaupt in Österreich statt. Unvergessen sind die Zeiten, in denen Franz Wurz, Herbert Grünsteidl & Co. hier um EM-Siege gekämpft haben. Aus dem ehemaligen Leru-Ring wurde vor gut 20 Jahren ein modernes Fahrsicherheitszentrum, dass weiterhin auch eine Rennstrecke beinhaltet. Aus der Vielzahl an möglichen Streckenkombinationen wählte Weiß für die Comeback-Veranstaltung eine 1,1 Kilometer lange Variante gegen den Uhrzeigersinn: „Der erster Schotterabschnitt dient als Joker Lap, rennentscheidend ist aber die schnelle Westkurve, die ebenfalls in der Schottervariante befahren wird und für die man Mut braucht.“

Viel Programm zum kleinen Preis

Die Freien Trainings beginnen am Samstag (3. September) um 12 Uhr, am späteren Nachmittag folgen die ersten Vorläufe. Am Sonntag (4. September) ist dann den ganzen Tag über Rennaction angesagt, zunächst werden ab 8 Uhr die Vorläufe fortgesetzt, ehe ab 13 Uhr die entscheidenden Semifinale und Finale stattfinden. Die Vorläufe gehen jeweils über eine Distanz von vier Runden, die Semifinale über fünf Runden, die Finale über sechs Runden. In den Pausen gibt es Driftshows und auch die bei Fans und Fahrern gleichermaßen beliebte Fahrerparade kehrt in der Mittagspause am Sonntag zurück. Tickets (Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei) sind an der Tageskasse erhältlich, das Wochenend-Ticket kostet 25 Euro, der Tageseintritt für Samstag 15 Euro, für Sonntag 20 Euro.

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