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Bergrallyecup: Finale
Foto: H. Rieger

Wetter als Spielverderber in Marktl b. Straden

Eine große Herausforderung für Fahrer und Fahrerinnen beim letzten Lauf zum Herzog Motorsport Bergrallyecup im südoststeirischen Marktl bei Straden.

Den ganzen Tag über leichter Regen und damit schwierige Bedingungen, die sowohl Zuschauer als auch Aktive aber nicht sonderlich störte, es gab im Gegensatz zum Vorjahr wenig Zwischenfälle.

Einer der mit dem naßkalten Wetter überhaupt keine Probleme hatte, war Teufelskerl Karl Schagerl aus NÖ auf seinem VW Rallye Golf TFSI-R erzielte er in allen 3 Wertungsläufen Bestzeit und sicherte sich damit sowohl den Tages, als auch den Klassensieg. Auf Platz 2 ein in Topform agierender Rupert Schwaiger, der seinen heckgetriebenen Porsche 911 3,6 lt. Bi – Turbo auf dem naßen Geläuf hervorragend im Griff hatte. Der Krieglacher Peter Probhardt bestätigte im Mitsubishi WRC 05 mit Platz 3 gesamt einmal mehr das er derzeit einer der schnellsten Gipfelstürmer Österreichs ist. Auf dem 4. Rang der Piregger Reinhold Taus, er hatte mit seinem Subaru P4 Turbo großes Massel als er im 2. Rennlauf auf der gleichen Stelle wie im Vorjahr in die Botanik rutschte, der Bolide aber diesmal heil blieb. Mit einer exzellenten Leistung sicherte sich der Kärntner Ford Cosworth Pilot Hannes Kaufmann den 5. Gesamtrang. Knapp dahinter der Salzburger VW Käfer Glüher Herbert Perwein, der unbeeindruckt von den wittrigen Verhältnissen ein Top Rennen fuhr. Rang 7 mit einer hervorragenden Performance der NÖ Jürgen Halbartschlager, der sich als Dauergast in den Top Ten hält. Das gilt auch für den Obersteirer Heiko Fiausch, der sich im Opel Astra STW nur knapp um Platz 7 geschlagen gab. Der Tieschener Lokalmatador Patrick Trammer bestätigte mit Platz 9 in der Gesamtwertung auf seinem VW Golf 1 16V EVO2 seine über die ganze Saison über herausragenden Leistungen. Willi Oberauer krönte mit Platz 10 auf seinem Speedcar GT 1000 eine exzellente Leistung und sicherte sich als Sahnehäupchen auch den Klassensieg in der Division PF 2.

Klassenergebnisse

Division 1 / PF
Der NÖ Karl Schagerl war im seinem VW Rallye Golf TFSI-R auch bei diesen schwierigen Verhältnissen eine Klasse für sich und sicherte sich mit einem Stundenmittel von 105 km/h den Klassensieg vor Bergrallyeurgestein Rupert Schwaiger der seinen Porsche 911 3,5lt. Bi – Turbo spektakulär die anspruchsvolle Strecke hinaufjagte. Der Piregger Reini Taus sicherte sich mit seinem Subaru P4 Turbo, trotz einer Schrecksekunde in Lauf 2 den 3. Rang und sicherte sich damit auch heuer wieder den Titel. Der Obersteirer Franz Kogler erreichte mit seinem spektakulären Ford Escort Cosworth RS den ausgezeichneten 4. Platz, vor Routineer Karl – Heinz Binder der mit seinem Ford Sierra RS 500 eine tadellose Vorstellung gab.

Division 2a / PF
Der Krieglacher Peter Probhardt, Mitsubishi WRC 05 siegte auch beim Saisonfinale in seiner Klasse und krönte eine exzellente Saison mit dem Cupsieg in dieser Division. Mit einer ausgezeichneten Performance, trotzte der Kärntner Hannes Kaufmann dem Wetter und sicherte sich in seinem Ford Cossie den 2. Rang vor Markus Binder im Ford Escort Cosworth, dessen Comeback beim Bergrallyecup als durchaus gelungen bezeichnen kann. Mit seinem BMW TracKing RC 018 errang der Salzburger Franz Linortner einen tollen 4. Rang.
Pech hatte Vorjahressieger und Streckenrekordhalter Andi Marko, der seinen Audi A4 Quattro nach einem technischen Defekt in Lauf 1 w.o. geben mußte.

Division 2b / PF
Der Salzburger Willi Oberauer stand mit seinem Speedcar GT 1000 bereits vor dem Saisonfinale als Cupsieger fest und bestätigte dies mit dem 7. Erfolg eindrucksvoll. Mit nur 0,14 sec. Rückstand belegte der südsteirische Opel Calibra Pilot Reinhold Nauschnegg einen exzellenten 2. Rang. Ebenfalls am Stockerl der Wiener Tamas Szabo, der im BMW M3 E36 eine Top Vorstellung gab. Rang 4 sicherte sich unser Gast aus Bayern Michael Storath der mittlerweile mit seinem Martini Lancia Delta Integrale Gefallen am Herzog Motorsport Bergrallyecup findet.

Division 3a / PF
Hier gab es einen spannenden Dreikampf um den Klassensieg, den am Ende der alte und neue Titelträger Jürgen Halbartschlager aus NÖ im VW Golf 17 hauchdünn vor einem hervorragend disponierten Obersteirer Heiko Fiausch im Opel Astra STW für sich entscheiden konnte, knapp dahinter auf Platz 3 der Tieschener Patrick Trammer im VW Golf 1 EVO2 der damit eine Top Saison mit einem weiteren Podiumsplatz abschloß. Die 3 Fahrer waren nur durch 0,53 sec. getrennt. Auf Platz 4 der frischgebackene Automobilslalomstaatsmeister Patrick Mayer, der sich mittlerweile als glänzender Gipfelstürmer im VW Golf 1 entpuppte. Auf Platz 5 ausgezeichnet platziert, der Sinabelkirchner Michi Wels trotz einer Schrecksekunde im Rennlauf 2. Auf Platz 6 der NÖ Andreas Miletich, dem auf Platz 5 nur 0,33 sec. fehlten, beide auf Scirocco. Eine Klasseleistung bot auch der Steirer Markus Gruber im Skoda Fabia EVO2, mit Platz 7 vor dem Kärntner Karl Heinz Stranner im Ford Escort Cosworth bei seinem Debüt in Marktl. Der NÖ Rene Warmuth depütierte im Seat Leon Cupra TCR, nach einem Leitplankenkuss beendete man aber frühzeitig den Renntag.

Division 3b / PF
Der Salzburger Herbert Perwein errang mit seinem spektakulären VW Käfer bei seinen 5 Starts in der heurigen Saison ebenso viele Siege. Landsmann Severin Gschiel bot seinem einzigen Start in dieser Rennserie 2023 mit Platz 2 im VW Golf 1 8V eine lupenreine Vorstellung. Mit Platz 3 im VW Polo R1 sicherte sich der OÖ Patrick Wendolsky auch den Cupsieg in dieser Klasse. Auf Platz 4 vom Gastgeber Team, die Feldbacherin Stella Ochabauer, die mit ihrem VW Corrado eine ausgezeichnete Leistung bot und nur um 0,04 sec. einen Stockerlplatz verfehlte. Auf Platz 5 der Lödersdorfer Kevin Reiß, der mit seinem Ford Escort Turbo im Training einen Dreher hatte, im Rennen dann aber Top unterwegs war.

Division 4a / PF
Mit einem etwas abenteuerlichen Fahrverhalten des Mitsubishi Lancer EVO 9 sicherte sich der Obersteirer Michael Tautscher mit 0,45 sec. Vorsprung den Sieg vor dem Weststeirer Werner Jud der sich im VW Golf 2 mit dem 2. Rang auch den Titel und damit seinen größten Erfolg im Bergrennsport erzielte. Eine ausgezeichnete Leistung bot Gregor Hutter im Alfa Romeo 33, die mit Platz 3 belohnt wurde. Auf Platz 4 der Loipersdorfer Mario Papst, der sich im Subaru Impreza GT auch den Vizetitel holte. Eine Top Performance im Renault Clio Cup bot der Bad Gleichenberger Georg Stix mit Rang 5, vor Daniel Sailer der im BMW E30 auch beim Saisonfinale, Drifteinlagen vom feinsten bot.

Division 4b / PF
Routineer Kurt Ritzberger aus OÖ bot eine Klasseleistung im Peugeot 306 GTI und sicherte sich unangefochten den Klassensieg, vor dem Wiener Thomas Kroupa, der mit seinem VW Rallye Golf – R sich damit auch einen vielbejubelten Cupsieg an die Fahnen heften konnte. Einmal mehr eine perfekte Leistung bot der Weststeirer Karlheinz Schauperl im VW Käfer der mit Platz 3 am Podium belohnt wurde. Trotz naßem Geläuf holte sich der NÖ Jürgen Steiner im VW Golf1 16V den guten 4. Platz, vor Lokalmatador Martin Schaflechner, der trotz technischer Probleme am Polo 2 16V noch Platz 5 eroberte.

Division 5a / PF
Ein weiterer Lokalmatador, nämlich Florian Neuherz aus Hatzendorf sicherte sich im Fiat 128 3P den Sieg in dieser Division, vor dem NÖ Christian Biesinger jun. der sich im VW Polo 86 C auch damit den Titel holte. Auf Platz 3 bereits der nächste Lokalmatador mit Dominik Rabl im VW Golf 1, auf einem sehr guten 4. Rang Ex Rallye Pilot Patrick Knoll der in Rallyemanier seinen Opel Manta B hinaufjagte.

Division 5b / PF
Rene Auner sicherte sich mit seinem 3. Klassensieg im Citroen C2 auch Platz 3 in der Cupwertung dieser Division. Auf Platz 2 trotz eines Drehers im 1. Wertungslauf Bernd Mayer im Honda Civic Type R, der sich damit auch 2023 als Cupsieger dieser Klasse feiern ließ. Mit Platz 3 und damit nicht nur im Automobilslalom, sondern auch am Berg Klasse, Erwin Heidenbauer im Opel Astra OPC, vor dem Feldbacher Patrick Lorenser, der im Citroen C2 VTS eine erfolgreiches Comeback Jahr feiern konnte. Ein Top Ergebnis erzielte auch diesmal der Steirer Johannes Payer mit Rang 5 im BMW 325i E30. Auf Platz 6 schließlich mit Maximillian Adlmann einer der vielen Lokalmatadore im VW Golf 3. Zum ersten Mal im Bewerb mit einem sehenswerten 7. Rang Erich Rossegger im Suzuki Swift GTI.

Historische Klassenergebnisse

Klasse 15 / Classic H + 2000cm²
3 Erfolge an einem Tag, Motosportherz was willst du mehr, so passiert für Manfred Knaus im BMW E30. In seiner Premierensaison feiert er nach einer tollen Saison, einen weiteren Klassensieg, den Gesamtsieg bei den Historischen Fahrzeugen und als Sahnehäupchen auch den Cupsieg dieser Division.

Klasse 14 / Classic H – 2000cm²
In allen 7 Rennen der heurigen Saison auf dem Stockerl und zum Abschluß noch ein Sieg, daß bedeutete für den Burgenländer Mario Stampfer im Renault Clio 16V auch den Titel dieser Klasse. Auf Platz 2 der Steirer Patrick Ulz, der im Alfa SUD TI, bei diesen schwierigen Bedingungen großes Könne bewies. Josef Schögler im Opel Ascona B traf im Training einen Randstein, damit war der Renntag beendet.

Klasse 13 / http – 2000cm²
Als Spätberufener in den Bergrennsport eingestiegen, feierte der Burgenländer Herbert Neubauer im Martini Lancia Delta Integrale einen Klassensieg und auch den Cupsieg bei den historischen Big Bängers.

Klasse 12 / HTP – 2000cm²
4 Starts in der heurigen Saison und dabei feierte der Salzburger Philipp Lernpaß im Ford Escort RS 2000, ebenso viele Siege, daß genügte für den Titel in dieser Klasse. Auf Platz 2 die schnelle NÖ Viktoria Schütz die bei diesen Bedingungen im VW Golf 1 GTI eine tolle Performance an den Tag legte. Platz 3 und damit ebenfalls am Podium Harald Kleineisen, ebenfalls auf einem Ford Escort RS 2000

Klasse 11 / HTP – 1600cm²
Trotz eines Sieges beim Finale konnte der Steirer Thomas Tkaletz seinen Markenkollegen Manfred Zöchling aus NÖ, beide VW Golf 1, nicht mehr um den Titel abfangen, schlußendlich reichte Zöchling Rang 2 und 1,5 Pkt. Vorsprung am Ende zum Cupsieg. Auf Platz 3 der NÖ Thomas Schütz im Renault 5 Alpine.

Klasse 10 / HTP – 1300cm²
Der Gleisdorfer Dominik Neumann feierte im Mini Cooper BMC eine erfolgreiche Titelverteidigung. Neben dem Klassensieg stand für ihm auch der ausgezeichnete 3. Gesamtrang, mit seiner Kampfgelse beim Saisonfinale auf der Habenseite.

Klasse 19 / VaV Porsche Clubwertung
Eine Dame zeigte den Herren, wo der Bartl den Most holt, Tamara Kummer siegt im Porsche Boxter 987 vor Peter Wiener Porsche 911 SC und Dietmar Hainzl Porsche 986 S. Auf Platz 4 Werner Ettl Porsche 911 4S:

Klasse 18 / Gleichmäßigkeit
Thomas Hammer aus Salzburg siegte im Peugeot 306 S16, vor Rene Piuk Honda Civic und Johann Stachl Subaru Impreza WRX STI 08. Die weiteren Plätze belegten, Nevzad Muratovic, Sabine Reinthaler, Rene Novak, Alois Magg, Mario Eisner, Monika Stachl, Christian Rieger, Michael Marchat, Otmar Kröger. Ausgefallen Christian Biesinger sen. in den Top Ten bei seinem Debüt, Chris Rieger Filius von Streckensprecher Siegi Rieger auf VW Passat Variant.

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