MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hamilton nach Funk-Zoff Lewis Hamilton will sich für seinen Boxenfunk nicht rechtfertigen müssen
LAT Images

Hamilton nach Funk-Zoff: "Entschuldige mich nicht dafür, ein Kämpfer zu sein"

Mit seinem bissigen Boxenfunk in Miami hat Lewis Hamilton für Schlagzeilen gesorgt - Er selbst sieht seine Kommentare als Ausdruck eines ungebrochenen Siegeswillen

Beim Grand Prix von Miami 2025 sorgte eine hitzige Teamorder-Situation bei Ferrari für Aufsehen. Im Mittelpunkt: Lewis Hamilton und Charles Leclerc. Hamilton, der sich in der zweiten Rennhälfte auf der weicheren Reifenmischung befand, forderte am Funk mehrfach, am Teamkollegen vorbeigelassen zu werden.

Die Ferrari-Kommandostelle zögerte jedoch mit einer klaren Anweisung - sehr zum Unmut des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters. "Geht und trinkt einen Tee, während ihr darüber nachdenkt", funkte Hamilton sarkastisch an seine Renningenieure - eine Aussage, die nach dem Rennen für viele Diskussionen sorgte.

Erst spät wurde ihm das Überholmanöver erlaubt. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten seine Reifen bereits deutlich an Performance eingebüßt, sodass Ferrari seine Fahrer kurz darauf anwies, die Positionen wieder zurückzutauschen.

Hamilton: "Spüre immer noch dieses Feuer"

In der Pressekonferenz nach dem Rennen zeigte sich Hamilton unbeeindruckt von der Kritik an seinem emotionalen Funkverkehr: "Ich weiß nicht, was ihr schreiben werdet - ob ich respektlos war oder nicht. Ehrlich gesagt, ich habe das nicht so empfunden. Es war einfach: 'Kommt schon, Leute, ich will einfach nur gewinnen.' Ich spüre immer noch dieses Feuer in mir, und heute kam ein bisschen was davon durch."

Hamilton machte unmissverständlich klar, dass sein Ehrgeiz ungebrochen sei - selbst in einem für Ferrari momentan schwierigeren Jahr. "Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, ein Kämpfer zu sein. Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich es immer noch will. Und ich weiß, dass es jedem im Team genauso geht."

Gleichzeitig betonte der Brite seine Hoffnung auf Besserung. "Ich glaube wirklich, dass wir, wenn wir ein paar der Probleme mit dem Auto lösen, wieder mit Mercedes und Red Bull kämpfen können. Und je früher, desto besser. Wir werden beim nächsten Rennen etwas anderes ausprobieren und weiter an unseren Abläufen arbeiten."

Die Zuversicht des Ferrari-Piloten, der den Miami-Grand-Prix letztlich auf Rang acht beendete, ist dabei ungebrochen. "Ich freue mich auf die Zeit, in der ich vielleicht wieder um ein Podium kämpfen kann. Das wäre schön", sagt der 40-Jährige.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARBÖ Rallycross Greinbach: Bericht

Spektakuläres Highlight beim ARBÖ Rallycross

Volle Zuschauerränge, 120 Starter aus 7 Ländern machten das ARBÖ Rallycross Festival 2026 zu einem Motorsport Großevent am vergangenen Wochenende im PS Racing Center Greinbach mit viel Action und Spannung.

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

Weil Isack Hadjar verletzt ausfällt, gibt Liam Lawson in Zandvoort sein Comeback für Red Bull - Yuki Tsunoda übernimmt den freien Platz bei den Racing Bulls

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"