MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

McLaren-Sündenbock Hakkinen?

ChryslerDaimler Vorstand Hubbert macht die letztjährige langwierige Diskussion um den Hakkinen-Rücktritt mitverantwortlich für das enttäuschende Abschneiden der Silbernen.

Bernhard Eder

Hubbert: Hakkinen-Diskussion war schädlich...

Erst kürzlich hatte Jürgen Hubbert seiner Unzufriedenheit über die McLaren-Performance der abgelaufenen Saison Ausdruck gegeben. Das Potential des Teams, so der DaimlerChrysler-Vorstand, sei nicht optimal in Ergebnisse umgesetzt worden.

Jetzt nennt Hubbert eine seiner Meinung nach wesentlichen Ursache der McLaren-Schwäche 2001: "Die Spekulationen über Mika Hakkinen´s Rücktritt, die es seit Mitte der Saison gab, haben aufs Team destabilisierend gewirkt."

Wie Mika Hakkinen inzwischen bestätigt hat, war er mit seinem Rücktrittsgedanken erstmals am Rennwochenende von Monaco an Teamchef Ron Dennis herangetreten, der Öffentlichkeit wurde die Entscheidung erst vier Monate später anlässlich des Grand Prix von Italien mitgeteilt.

McLaren-Boss Ron Dennis teilt die Meinung Hubbert´s übrigens nicht: die Diskussionen um Hakkinen´s F1-Zukunft, so Dennis, hätten auf die Leistungen des Teams keinen Einfluss gehabt. "Im Leben verläuft eben nicht alles immer nur harmonisch, mit solchen Dingen muss man umgehen können."

(c)Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1