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Bald hat sich´s ausgeraucht

Bis 2006 sollen endgültig sämtliche Tabak-Werbungen von den Formel 1-Rennstrecken verschwunden sein.

Eva Braunrath

Lange Zeit schon wird darüber gesprochen, dass Tabak-Werbung auf den F1-Boliden und Rennstrecken über kurz oder lang verboten werden soll. Die FIA forciert nun ihre Bestrebungen in diese Richtung.

Kommenden Donnerstag wird in Genf die so genannte „Tobacco Free Sports“-Kampagne gestartet. FIA-Präsident Max Mosley wird dem Meeting beiwohnen und unterstreicht damit die Entschlossenheit, mit der man in der Formel 1 gegen Tabak-Werbung und -Sponsoring vorgehen will.

In Kooperation mit der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) sollen die Banner bis 2006 aus dem Motorsport verschwinden. Das geplante Werbeverbot wird in erster Linie die Formel 1 und die Rallye-Meisterschaft betreffen. Die beiden Klassen erhalten jährlich in etwa 4,5 Milliarden Schilling an Sponsorgeldern von Tabakkonzernen.

Im Formel 1-Zirkus verfügen momentan fünf Teams über einen Tabak-Hauptsponsor, die Rennställe werden sich bis 2007 also um alternative Geldgeber umsehen müssen.

An der Anti-Tabak-Konferenz in Genf werden auch Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sowie der weltweiten Fussballbehörde FIFA teilnehmen.

(c) formel1.at/Haymarket

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