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Lauda spekuliert über Schumi-Karriereende

Der Jaguar-Teamchef hält es für nicht unwahrscheinlich, dass Michael Schumacher früher als allgemein erwartet in den Formel-1-Ruhestand tritt.

Bernhard Eder

"Geld spielt für Michael keine Rolle mehr!"

Mit Mika Hakkinen ist zu Saisonende eine der dominanten F1-Persönlichkeiten der letzten Jahre zurückgetreten. Laut Jaguar-Teamchef Niki Lauda verliert der Circuit möglicherweise bald auch ihre zweite Lichtgestalt der jüngeren Vergangenheit - nämlich Michael Schumacher.

Zwei schwere Unfälle, die Schumi letzte Saison unverletzt überstanden hat, könnten beim regierenden Weltmeister einen Nachdenkprozess ausgelöst haben, wie Lauda gegenüber der Fachzeitschrift 'Sport Auto' erklärt: "In dem Augenblick, wo Michael den nächsten schweren Crash hat, könnte er so reagieren wie Hakkinen."

Lauda sieht bei Schumacher und Hakkinen eine ganze Reihe von Parallelen: "Beide sind lang genug dabei. Beide haben schwere Unfälle gehabt. Beide sind Familientypen. Bei beiden scheint die Frau einen großen Einfluss zu haben. Und da sehe ich eine gewisse Anfälligkeit."

Eines steht für Lauda fest: finanzielle Motive sind bei einem Top-Verdiener vom Kaliber Schumachers (geschätztes Jahreseinkommen: 600 Millionen Schilling) längst nicht mehr entscheidend, wenn es um Pro und Contra einer Fortsetzung der Karriere geht:

"Irgendwann hast du so viel Geld auf der Bank, dass du für immer abgesichert bist. Du sagst dir: Ich könnte von den Zinsen leben wie ein Kaiser, aber was mache ich damit, wenn ich wie der Zanardi plötzlich keine Beine mehr habe."

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