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Safety first

Nach zwei Todesfällen durch davonfliegende Räder sucht die FIA nach einem Weg, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Eva Braunrath

In den vergangenen beiden Saisonen hatte die Formel 1 zwei Todesfälle durch abgerissene Räder zu beklagen. 2000 starb ein Streckenposten in Monza, 2001 ereilte in Melbourne ebenfalls einen Marshal das selbe Schicksal.

Als Reaktion auf diese tragischen Unfälle sucht die FIA nun nach neuen Technologien, die die Sicherheit der Streckenposten sowie der Zuschauer erhöhen sollen. Laut FIA-Präsident Max Mosley sei es höchste Zeit, sich etwas einfallen zu lassen, bevor weitere Todesopfer zu beklagen sind.

Der Punkt sei laut Mosley, dass die Stahlseile, die die Räder an der Karosserie halten sollen, den enormen Kräften bei einem Unfall besser standhalten müssen. Die FIA möchte nun die Forschung in diese Richtung forcieren.

„Es hat absolute Priorität, dass die Räder bei Unfällen am Auto dran bleiben“, erläutert Mosley. „Davonfliegende Räder sind nicht nur in der Formel 1 eine große Bedrohung für die Menschen an der Rennstrecke. Ein Rad, das sich bei einer Geschwindigkeit von 300 mph vom Auto löst, kann über 80 Meter hoch in die Luft fliegen.“

Um die Gefahr zu verringern, schlägt Mosley eine völlig neue Variante vor: „Es hat sich herausgestellt, dass die Stahlseile alleine noch nicht genügend Sicherheit gewährleisten, ganz egal wie stark sie auch sein mögen. Wir sind auf der Suche nach einer High-Tech-Lösung, die ermöglichen soll, dass die Energie absorbiert wird, bevor das Stahlseil reißt.“

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