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Barcelona-Tests, 6. Tag: Lahme Raubkatzen

Das Jaguar-Team hatte am Samstag den Circuit de Catalunya für sich alleine, technische Probleme behinderten jedoch den Arbeitstag, auch die erzielten Zeiten waren schwach...

Bernhard Eder

Praktisch der gesamte Formel-1-Zirkus hat am Samstag eine Testpause eingelegt. Nur Jaguar war fleißig und hat auf dem Circuit de Catalunya seine erst am Freitag begonnene Arbeit fortgesetzt - aufgrund des akuten Frontflügel-Problems zählt jeder Testtag.

Dass beim Team von Niki Lauda derzeit vieles nicht zusammen läuft, ist alleine an der Tatsache zu erkennen, dass die Boliden mehr Zeit an der Box verbrachten als auf der Strecke.

Pedro de la Rosa kam im neuen R3 auf 23 Umläufe, nicht gerade ein Mammutprogramm. Und der junge Deutsche Andre Lotterer, der mit dem Hybrid-Wagen R2C unterwegs war, spulte überhaupt nur vier Runden ab.

Ins allgemeine Bild passt da auch, dass die Zeiten beider Raubkatzen mehr als mäßig waren: de la Rosa blieb mit 1:23.538 mehr als sechs Sekunden über dem aktuellen Rundenrekord, den Alex Wurz vergangene Woche aufgestellt hat, Lotterer kam gar nur auf 1:26.590.

Heute Sonntag (3.2.) setzt de la Rosa die Testarbeit in Barcelona fort, ab Montag (4.2.) geht´s dann in Valencia zur Sache. Für die Lauda-Truppe Jaguar-Racing bleibt nur zu hoffen, dass man das leidige Frontflügelproblem bald in den Griff bekommt, allzuviel Zeit bleibt nicht mehr: in vier Wochen steht die Saisoneröffnung Down Under auf dem Programm...

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