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Belebender letzter Test vor Melbourne

BAR-Honda hat im französischen Paul Ricard ein letztes dreitägiges Testprogramm absolviert - Olivier Panis war von der Rennstrecke begeistert.

Michael Trawniczek

BAR-Honda hat von Montag bis Mittwoch im südfranzösischen Paul Ricrad ein letztes Testprogramm vor dem Transport nach Melbourne abgespult. An den ersten beiden Tagen saß Olivier Panis im BAR-Honda 004, Jacques Villeneuve übernahm am Mittwoch.

Panis drehte an den ersten beiden Tagen insgesamt 114 Runden um den 5,8 Kilometer langen Kurs. Seine beste gefahrene Rundenzeit betrug 1:36,94. Villeneuve absolvierte am Mittwoch eine Renndistanz, mit seiner schnellsten gefahrenen Zeit von 1:37,08 war der Kanadier fast so schnell wie sein französischer Teamkollege.

Panis erledigte seine "Hausaufgaben" in den Bereichen Motor, Radaufhängung und Reifen. Honda hatte die neueste Motor-Ausbaustufe nach Paul Ricard gebracht.

Der Franzose berichtet: "Ich hatte zwei wirklich tolle Testtage und wir konnten mit dem neuen Motor viele Runden abspulen. Es gab keine ernsthaften Probleme, die Zuverlässigkeit war sehr zufriedenstellend."

Panis ist voller Tatendrang: "Jetzt haben wir noch einige wenige Tage, bevor wir uns nach Melbourne begeben. In dieser Zeit können wir nochmals die Daten studieren, um uns am Rennwochenende weiter verbessern zu können. Klarerweise wird erst das Qualifying zeigen, wo wir wirklich stehen. Aber wir haben wirklich alles getan, um uns bestens auf das erste Rennen vorzubereiten."

Für die gute Laune des Franzosen war auch der Kurs von Paul Ricrad verantwortlich. BAR war zum ersten Mal an der südfranzösischen Rennstrecke zu Gast. Panis kannte die Strecke in ihrem alten Layout aus seiner Zeit als Nachwuchsfahrer. Die Neuerungen haben es dem Franzosen angetan: "Die Änderungen sind einfach unglaublich. Da sind einige schwierige Kurven dabei, Paul Ricard ist eine großartige Teststrecke."

Panis unterstrich vor allem die modernen Auslaufzonen der Rennstrecke: "Da sind verschiedenfärbige Asphaltzonen, die das Auto abbremsen. Es ist leicht, wieder auf die Strecke zurückzukehren. Es gibt überhaupt keine Kiesbetten mehr. Es wäre toll, hier eines Tages ein Rennen zu fahren..."

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