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Arrows:Teilnahme weiter ungewiss!

Nach dem komplett versäumten Freien Training kämpft Teamchef Walkinshaw weiter um die Teilnahme seines Teams beim GP von England.

Michael Trawniczek

Auch im 2.Freien Training blieben die Arrows-Boliden in der Box. Die Piloten Heinz Harald Frentzen und Enrique Bernoldi hofften bis zuletzt, doch noch auf die Strecke fahren zu können – vergeblich. Motorenlieferant Cosworth fordert rund fünf Millionen Dollar Schulden, Ausstände für die V10-Aggregate, ein. Erst nach Bezahlung der Altlasten erlaubt Cosworth die Inbetriebnahme der Motoren.

Teamboss Tom Walkinshaw eilt von Meeting zu Meeting, um die drohende Pleite im letzten Moment noch abfangen zu können. Absolute Deadline ist morgen 13 Uhr, denn da beginnt das Qualifying, welches für eine Teilnahme am Grand Prix für die Teams verpflichtend ist. Zudem droht bei Versäumnis eines Rennes eine Konventionalstrafe der FIA von rund einer Million Dollar.

Cosworth-Chef Niki Lauda erklärte: “Ich würde Tom gerne helfen, aber er hat bereits drei Deadlines versäumt. Wenn er zahlt, kann er fahren, wenn nicht, dann nicht.“ Der Pleitegeier kreist bereits seit einiger Zeit um Arrows, erst in Monaco zahlte Walkinshaw eine offene Rechnung aus seiner privaten Kassa. Eine Sprecherin des Teams erklärte: „Wir warten. Tom war den ganzen Tag über in Meetings und verhandelt immer noch. Laut dem Regelment haben wir bis zum Qualifying noch Zeit. Wir alle hoffen...“

Heinz Harald Frentzen bleibt optimistisch: „Es war ein komisches Gefühl, nur zuzuschauen. Aber ich gehe davon aus, dass ich im Qualifying fahren kann.“

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