MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neuer Bridgestone-Pneu in Brasilien

Bridgestone's Reaktion auf die Niederlage von Sepang: Die Japaner bringen einen neuen, auf die große Hitze abgestimmten Reifen nach Brasilien

Michael Trawniczek

"Wir wollen in Brasilien besser abschneiden"

Das Resultat des Grand Prix von Malaysien hat die Technikabteilung bei Reifenhersteller Bridgestone in Alarmzustand versetzt. Zwar landete mit Michael Schumacher ein Bridgestone-Pilot am Podium, doch die Plätze 1 und 2 gingen an Erzrivalen Michelin.

Bridgestone's Motorsportdirektor Hiroshi Yasukawa gesteht: "Auch wenn wir erfreut darüber waren, dass zwei unserer Teams (Ferrari und Sauber, d.Red.) in Malaysien Punkte sammeln konnten, entsprach das Resultat nicht unseren Erwartungen."

Michelin hatte heuer und auch im letzten Jahr bei großer Hitze die Nase vorn, die Reifen der Franzosen konnten ihre Performance länger halten. Auch in Brasilien werden wieder hohe Temperaturen erwartet. Bridgestone hat nun einen neuen Reifentyp entwickelt, welcher mit großer Hitze besser klarkommen soll.

Yasukawa will keine weitere Niederlage hinnehmen: "Wir fahren nach Brasilien mit dem Ziel, eine bessere Leistung abzuliefern. Letztes Jahr sind drei Bridgestone-Piloten auf das Podium geklettert. Unser Ziel ist es, dies heuer zu wiederholen."

Das Wetter ist in Brasilien um diese Jahreszeit immer sehr unberechenbar. Für das Wochenende wird Regen erwartet und es wäre keine besondere Überraschung, wenn das Rennen wie schon im letzten Jahr wieder durch den plötzlich einsetzenden Regen beeinträchtigt wird.

(c)Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht