MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Friesacher toller Vierter

Tolles Rennen von Patrick Friesacher, der Kärntner fährt von Startplatz acht auf Rang vier nach vorne, der Sieg ging an Sebastien Bourdais.

Am Samstag Nachmittag wurde der 6. Lauf zur internationalen F3000 Meisterschaft ausgetragen - bei stark bewölktem und windigem Wetter in der Eifel. Unmittelbar nach dem Start konnte das F3000-Feld zunächst problemlos den neuen Streckenabschnitt 'Mercedes-Arena' passieren.

Die beiden Red Bull Junioren Patrick Friesacher und Ricardo Mauricio lagen nach der ersten Runde auf den Plätzen 8 und 10. Nach einem Dreher von Enge und einem Ausritt von Toccacelo war dann Friesacher zu Beginn der dritten Runde erstmals in den Punkterängen - Platz 6!

An der Spitze kontrollierte der Führende in der Gesamtwertung und 'Poleman' Sebastien Bourdais das Rennen, gefolgt von Ricardo Sperafico (Bra) und Rob Nguyen (Aus)!

In der 10. Runde berührten sich Nguyen und Toccacelo und verloren dabei einige Positionen. Friesacher war damit schon Vierter - nur 1,2 Sekunden hinter Pizzonia und einem Podiumsplatz! Friesacher konnte den Brasilianer in der Folge allerdings nicht mehr angreifen.

Nach 30 Runden gewann Bourdais überlegen vor Ricardo Sperafico und Antonio Pizzonia. Patrick Friesacher kam als 4. ins Ziel und verbesserte sich damit auf den 5. Platz in der Gesamtwertung.

"Mit dem 4. Platz bin ich natürlich total zufrieden. Es war mir beim Start klar, dass heute durchfahren angesagt ist. Nur keine Fehler machenauf diesem ungemein schwierigen Kurs. Nach dem enttäuschenden Training ein optimales Resultat!"

Teamkollege Ricardo Mauricio blieb leider nach einem engagierten Rennen auch heute ohne Punkte. Der Brasilianer wurde Neunter.

Ergebnis:

1. Sebastian Bourdais FRA Super Nova Racing
2. Ricardo Sperafico BRA Petrobras Junior Team
3. Antonio Pizzonia BRA Petrobras Junior Team
4. Patrick Friesacher AUT Red Bull Junior Team
5. Rob Nguyen AUS Team Astromega
6. Bjorn Wirdheim SWE Arden International
7. Derek Hill USA Durango Formula
8. Rodrigo Sperafico BRA Durango Formula
9. Ricardo Mauricio BRA Red Bull Junior Team
10.Nicolas Kiesa DEN PSM Racing Line

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit