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Silverstone für fünf weitere Jahre im GP-Kalender

Der Grand Prix von Großbritannien wird morgen vom FIA World Motorsport Council bestätigt werden und bis 2009 definitiv in Silverstone stattfinden.

Das schier unendliche Hin und Her im Streitfall Silverstone kurz zusammenfassen zu müssen, fällt schwer und würde wohl so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass der Deal dann vielleicht schon wieder wackeln würde. Letztlich kann man auf den Punkt gebracht sagen: Die Fans des "British GP" sowie dessen Organisatoren starben in den vergangenen Monaten sprichwörtlich tausend Tode – das Rennen war tatsächlich bereits mehrere Male „endgültig“ abgesagt und aus dem morgen vom FIA World Motorsport Council zu bestätigenden Rennkalender gestrichen worden.

Seit heute Donnerstag, pünktlich zur gesetzten 48-Stunden-Deadline von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, steht jedoch fest: Silverstone hat einen neuen Fünfjahresvertrag mit dem F1-Zampano abgeschlossen, womit der Austragungsort des allerersten Formel-1-WM-Laufs von 1950 auch weiterhin erhalten bleibt.

„Dies ist ein großartiger Tag für die Zukunft der Motorsportindustrie in Großbritannien“, erklärte Sportminister Richard Caborn im Rahmen der Eröffnung des neuen Silverstone Innovation Centres. „Wir haben mit der EMDA und den lokalen Behörden zusammengearbeitet, um diesen Standort in Silverstone zu entwickeln. Dies sollte nicht nur die langfristige Zukunft aller britischen Rennställe sichern, sondern auch anderen Möglichkeit geben hinzuzustoßen.“

Caborn unterstützte den Silverstone-Deal durch eine angebliche Steuererleichterung für den Streckenbetreiber BRDC um rund rund 5 Millionen britische Pfund (10 Millionen US-Dollar), weshalb man nun Ecclestone 13,5 Millionen Dollar pro Jahr überweisen kann. „Der Termin wird morgen in Monte Carlo bekannt gegeben“, sagte BRDC-Präsident Jackie Stewart vor dem World Council Meeting.

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