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Neues aus der „Königsklasse“

B·A·R-Junioren machten Fortschritte; Horner: "Karthikeyan & Monteiro ein Fehler!"; Midland mit russischem Testfahrer; Stoddart gibt nicht auf.

B·A·R-Junioren machten Fortschritte

Im Rahmen des "Young Driver"-Programms von B·A·R-Honda durften in der abgelaufenen Woche die Jungtalente Alan van der Merwe, James Rossiter und Adam Carroll mit dem Vorjahrswagen ihre Runden auf dem Circuit von Valencia drehen. Die drei konnten bereits im Dezember in Jerez Formel-1-Luft schnuppern.

B·A·R-Renningenieur Jock Clear, der das Projekt leitet, erklärte: "Für die drei war es die zweite Chance in unserem Auto. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass alle drei einen soliden Job abgeliefert haben – sowohl auf und neben der Strecke. Sie haben großen Einsatz gezeigt, das Maximum aus den Möglichkeiten herauszuholen und sie haben hervorragend mit den Technikern zusammengearbeitet. Auch bei ihren Rundenzeiten gab es Fortschritte zu vermelden. Ihre Pace war sehr respektabel."

Horner: Karthikeyan und Monteiro ein Fehler!

Wenn ein frischgebackener Teamchef dem anderen Nachhilfe gibt: Red-Bull-Teamchef Christian Horner kann nicht nachvollziehen, wieso die Jordan/Midland-Geschäftsführung die beiden Rookies Narain Karthikeyan und Tiago Monteiro für deren Renncockpits verpflichtet hat.

Horner erklärte gegenüber reuters: "Mit zwei derart unerfahrenen Piloten anzufangen, ist ein Fehler. Die Formel 1 ist mit keiner anderen Formel zu vergleichen." Midland-Boss Trevor Carlin beruft sich darauf, dass er die beiden bereits aus seiner Formel-3-Zeit als Teamchef kennt.

Was die Fahrerfrage bei Red Bull – Christian Klien oder Vitantonio Liuzzi - betrifft, wiederholte Christian Horner: "Es wird bis kurz vor Melbourne keine Entscheidung geben."

Midland mit russischem Testfahrer

Während das Jordan-Team mit zwei Rookies in die neue Saison startet, soll einer der Testfahrer des Midland-Teams, welcher ab Mitte des Jahres das neue Dallara-Midland-Auto testen wird, wie angekündigt aus Russland stammen.

"Wir planen, mit Roman Rusinov einen russischen Fahrer zu verpflichten", verriet in Russland geborene Kanadier Alex Shnaider gegenüber dem Toronto Star. "Unser Auto, das Chassis, wird von Dallara gegen Ende des Sommers fertig gestellt werden, und er wird damit beginnen, das Auto zu testen. Er wird zuvor vielleicht den Jordan testen, aber das haben wir noch nicht festgelegt."

Paul Stoddart gibt nicht auf

Mit Eddie Jordan verkaufte zuletzt einer von nur noch drei Privatiers sein Team an einen kanadisch-russischen Stahlkonzern. Und während Peter Sauber in der letzten Woche ebenfalls über die Möglichkeit eines Verkaufs von Anteilen sprach, erklärte Minardi-Boss Paul Stoddart, dass er niemals aufgeben wird.

"Ich werde nicht aufgeben, ich habe noch eine offene Rechnung." Und diese beinhaltet auch einen Podestplatz. Allerdings weiß der Australier, dass es dazu eines Chaos-Rennens wie den Grand Prix von Brasilien 2003 benötigt.

Zudem benötigt die Formel 1 ein "neues Concorde Agreement" und zwar eines, welches "ohne Zweifel – egal ob mit oder ohne die GPWC, die Banken oder Bernie – eine gerechtere Verteilung beinhaltet".

"Ich glaube an den Sport und ich warte auf den Tag, an dem wir unsere Chance bekommen – und ich möchte dann dafür bereit sein."

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