MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

2005 kein Grand-Prix-Cockpit für Friesacher

Sein Geldkoffer war nicht dick genug – Patrick Friesacher muss seinen Traum vom Grand-Prix-Debüt zumindest für ein weiteres Jahr begraben...

"Paul Stoddart möchte mich unbedingt haben", gab sich der Kärntner Patrick Friesacher vor wenigen Wochen selbstbewusst. Friesacher konnte den Minardi-Boss bei Testfahrten beeindrucken, der Formel-3000-Pilot rechnete sich große Chancen auf das zweite Minardi-Einsatzcockpit neben dem Holländer Christijan Albers aus – doch beim Geldkofferpacken waren andere schneller.

Seit Freitag sollen die Grand-Prix-Cockpits von Minardi vergeben sein – unbestätigten Gerüchten zufolge soll der Däne Nicolas Kiesa das Rennen gemacht haben. Bei Jordan wurden Narain Karthikeyan und Tiago Monteiro als Einsatzfahrer bestätigt. Für Patrick Friesacher bleibt in der Formel 1 nur noch die Testpilotenrolle.

Zu spät bestätigte Sponsorengelder aber auch die Höhe seiner Mitgift hätten den Ausschlag dafür gegeben, dass Friesacher sich in punkto Grand-Prix-Debüt zumindest ein weiteres Jahr gedulden muss. Friesacher erklärte gegenüber der APA: "Das ist eine doppelte Enttäuschung – in Anbetracht dessen, dass es nicht am Sportlichen, sondern am Geld gescheitert ist."

Jetzt hofft Patrick Friesacher auf einen Job als Testfahrer – die Formel 1 hat der 24jährige noch nicht abgeschrieben: "Testfahrten würden mir die Chance geben, mich mit guten Testleistungen weiterhin als Einsatzfahrer zu empfehlen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt