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"Langsam erkennen wir das große Potential des RB2!"

Die Kinderkrankheiten sind Schnee von gestern. RBR-Boss Horner freut sich über gute Testzeiten (Klien 4.): "Das Potential wird erst jetzt immer mehr sichtbar..."

Red Bull Racing erwischte mit den Kühlungsproblemen einen klassischen Fehlstart in den vergangenen Winter, doch je länger man den neuen RB2 testete, desto besser funktionierte das Auto. Teamchef Christian Horner glaubt daher, dass seine Truppe für den Saisonauftakt in genau zwei Wochen gerüstet sein sollte.

"Das neue Bodywork, das wir eingeführt haben, funktioniert genau wie erwartet. Der RB2 verfügt offensichtlich über eine Menge Potenzial, welches wir nun auch langsam erkennen können", so der Brite. "Christian Klien legte bei den Tests in Barcelona eine wirklich gute Runde hin, die beweist, dass der nötige Grundspeed vorhanden ist."

Horner spielte damit auf Kliens vierten Platz am Freitag in Barcelona an, als er nur 0,532 Sekunden hinter der Tagesbestzeit und 0,678 hinter Jenson Buttons Rekord für 2006er Autos blieb. Allerdings erreichte der Österreicher diese Marke während eines simulierten Qualifyings mit relativ wenig Benzin im Tank, weshalb man davon ausgehen muss, dass Red Bull Racing effektiv doch weiterhin mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Schnellsten hat.

Aber: "Die Ingenieure verstehen, wie das Auto auf Änderungen des Setups reagiert, und die Fahrer setzen immer mehr Vertrauen hinein. Alle im Team arbeiten unter Hochdruck, um in Bahrain und auch beim letzten Test in Valencia, wo wir noch Zeit haben werden, ein paar der verbliebenen Kanten abzuschmirgeln, optimal vorbereitet zu sein", fügte Horner abschließend an.

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