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"Man darf sich keinen Ausfall leisten!"

Fernando Alonso fühlt sich mit seinen 19 Punkten Vorsprung auf Michael Schumacher noch nicht auf der sicheren Seite. Ausfälle seien tunlichst zu vermeiden.

Auch nach dem Indianapolis-Rennen und dem damit von 25 auf 19 Punkte geschrumpften Vorsprung in der Formel-1-Weltmeisterschaft gibt sich Fernando Alonso weiter zuversichtlich, die WM-Führung bis zum letzten Saisonrennen Ende Oktober in Brasilien nicht mehr aus der Hand zu geben. Gleichzeitig verwehrte er sich gegen die Behauptung, das Titelrennen sei längst schon gelaufen.

"Die Siege in den ersten Rennen waren entscheidend, aber wir haben danach auch zeigen können, dass wir das Auto weiterentwickeln, wir haben viele neue Teile", so der Titelverteidiger im Interview mit formula1.com. In Indianapolis riss die Erfolgsserie des Spaniers, sechs Punkte Vorsprung verflogen in nur einem Rennen.

"Ich denke aber nicht, dass dies ein Trend für den Rest der Saison ist", erklärte er. "Nach 2005 mussten wir in Indianapolis vorsichtig sein, in Magny-Cours wird sich die Situation wieder normalisieren." Damit sind weitere Erfolge aber nicht vorprogrammiert, immerhin aber möchte er wieder aus eigener Kraft im Bereich der Spitze mitfahren.

"Es wird wieder ein enger Kampf mit Ferrari werden - und der Reifenhersteller, der am besten arbeitet, wird seinem Team einen Vorteil geben", fuhr er fort. Diesen Vorteil wollen sich Michelin und Bridgestone gleichermaßen sichern, für Renault wiederum wird das Rennen in Frankreich besonders sein. "Es ist die Hundertjahrfeier des Grand Prix und das Heimrennen für Renault, Elf und Michelin."

"Wir müssen aggressiv weiterentwickeln, so wie bisher", forderte Alonso von seinem Team. "Der Saisonstart war besser als erwartet, aber im Sommer gewinnt oder verliert man." Von nun ist jedes Rennen ein "großes Rennen". Ein Ausfall könnte die Lage sofort drehen. "Man kann sich keinen Ausfall leisten, das ist der Schlüssel. Jedes Rennen, bei dem ein Ausfall passiert, wird ein besonders wichtiges sein."

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