MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Klien zufrieden, Williams mit Bestzeiten

Christian Klien ist mit dem neuen Aerodynamik-Paket zufrieden, das Kühlproblem gelöst. Rosberg (Williams) schneller als McLaren und Renault.

Michael Noir Trawniczek

Christian Klien ist zufrieden. Das neue Aerodynamik-Paket an seinem Red Bull-Ferrari RB2, welches er gestern im Rahmen der Valencia-Tests erstmals ausprobieren konnte, erwies sich als großer Fortschritt.

Mehr noch: Anscheinend dürfte man damit nicht nur das leidige Kühlproblem in den Griff bekommen haben, sondern auch eine Performance-Steigerung erzielt haben.

Klien erklärte gegenüber Autosport: "Es handelt sich bei dem neuen Aero-Paket um das komplette Paket - und oh ja, es ist definitiv besser. Der Wagen ist jetzt als Ganzes viel stimmiger und wir haben das Kühlproblem gelöst. Ich kann jetzt viel bessere Rundenzeiten fahren, ohne größere Probleme, weil der Wagen einfach ein besseres Gesamtpaket darstellt."

Williams mit Bestzeiten

Auch am heutigen Mittwoch konnte Klien mit dem RB2 vorne mitfahren, belegte Rang 5. Die Bestzeit ging abermals an einen Williams-Piloten, nämlich den GP2-Champion Nico Rosberg. Und dass, obwohl heute nicht nur McLaren, sondern auch Renault vor Ort war. Williams testete auch ein neues Getriebe, welches gleitende Schaltwechsel ermöglichen soll.

Nach 16 Runden verabschiedete sich der modifizierte Mercedes-V8 am Wagen von Kimi Räikkönen - trotz dieser wenigen Runden konnte Räikkönen die zweitschnellste Zeit markieren. Mercedes-Rennleiter Haug hatte im AMS-Interview zugegeben, man sei in der Entwicklung "nicht dort, wo wir im Februar sein wollten. Wir sind derzeit noch im Dezember". Angeblich soll die vorgeschriebene Umstellung auf Aluminium-Kolben Probleme bereiten. Zudem stellt Mercedes von einem Kurz- auf einen Langhub-Motor um. Auf den tagesschnellsten Cosworth-Motor, der an die 20.-000 U/min schaffen soll, fehlen Mercedes angeblich rund 700 U/min.

Eine Unterbrechung der Session löste Christijan Albers aus, als er den neuen MF1-Toyota M16 in die Stapel warf. Die Tests werden morgen fortgesetzt.

Testzeiten

 1.  Rosberg       Williams  1:10.994  94 
 2.  Raikkonen     McLaren   1:11.199  16
 3.  Kovalainen    Renault   1:11.362 115
 4.  Fisichella    Renault   1:11.443  83
 5.  Klien         Red Bull  1:11.544  63
 6.  Webber        Williams  1:11.584  33
 7.  Montoya       McLaren   1:12.462  85
 8.  Albers        MF1       1:12.916  64
 9.  Coulthard     Red Bull  1:13.585  14
10.  Doornbos      Red Bull  1:14.643  44
11.  Mondini       MF1       1:14.646  84

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Testfahrten

Weitere Artikel:

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

Rallycross-ÖM, Greinbach: Bericht

Action und Spannung pur in Greinbach

Bei frühlingshaften Temperaturen wurde am vergangenen Wochenende ein Rallycross-ÖM Lauf im PS Racing Center Greinbach ausgetragen.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird