MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kolles zieht gegen Kundenautos vor Gericht

Spyker-Teamchef Colin Kolles wird gegen die Kundenautos von Toro Rosso und Super Aguri vor Gericht ziehen. Kommt es in Australien zum Showdown?

Spyker-Teamchef Colin Kolles bleibt bei seiner strikten Ablehnung der Kundenautos der Scuderia Toro Rosso (via Red Bull) sowie von Super Aguri (via Honda) und kündigt einen Gang vor Gericht an. Für ihn steht nämlich fest: "Die FIA ist nicht die Institution, die in dieser Frage zu entscheiden hat", wie er in Silverstone klarstellte.

"Ein Kundenauto ist ein Kundenauto, kein Auto eines Konstrukteurs, ganz einfach", ärgerte er sich. Und er forderte: "Es schadet der Formel 1 schon, dass diese Autos überhaupt fahren dürfen, aber sie sind keine Konstrukteure. Wir tragen aber eine Konstrukteurs-WM aus, daher sollten sie keine Konstrukteurspunkte erhalten. Es ist ja schließlich kein Toro Rosso, sondern ein RB2, und es ist auch kein Super Aguri, sondern es ist ein Honda."

Die Scuderia Toro Rosso und Super Aguri freilich sehen sich im Recht, weil sie ihre Autos nicht von den jeweiligen Partnerteams, sondern von einer externen dritten Firma übernommen haben. Kolles lässt dies kalt: "Mal sehen, wie ein Richter das sieht. So geht es nicht! Sie haben ja auch vor irgendetwas Angst, sonst würde man Adrian Newey nicht auf einmal bei einer Firma namens Red Bull Technologies arbeiten lassen."

"Sie teilen ein Chassis, was nicht fair ist, weil sie so viel Geld sparen, während wir viel Geld investieren müssen. Sie sparen Geld und werden belohnt. So kann man nicht arbeiten", beschwerte sich der Deutsche, der sich sogar vorstellen kann, dass es in Australien zu einem Showdown kommen wird: "Wenn sie dort nicht innerhalb der Regeln sind, werden wir alles versuchen, sogar eine einstweilige Verfügung. Das ist ganz klar."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen

Drohende Reduktion bleibt aus!

Mercedes-AMG präsentiert DTM-Aufgebot 2026

Mercedes-AMG präsentiert seine DTM-Aufstellung für die Saison 2026: Was aus der drohenden Fahrzeugreduktion wurde und welche Änderungen es bei den Teams gibt

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?