MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
F1 Tests Le Castellet

Bestzeit für Hamilton

Lewis Hamilton fuhr bei den Gemeinschaftstest auf der Paul Ricard-Rennstrecke die Bestzeit, vier Zehntelsekunden dahinter Kimi Räikkönen (Ferrari).

Nach dem Türkei-Grand-Prix in Istanbul blieb den Formel-1-Teams nicht viel Zeit zum Durchatmen. Heute haben im südfranzösischen Le Castellet dreitägige Testfahrten begonnen, an denen alle zehn Teams teilnehmen. Heute wurde in Vorbereitung auf das Monaco-Wochenende auf der 3,593 Kilometer-Variante des Kurses gefahren. Auch morgen geht es über die kürzere Variante, am Freitag folgt dann der Wechsel auf eine längere Strecke, damit die Teams schon für das Rennen in Montreal testen können.

Das Wetter in Südfrankreich war heute sonnig und warm und so gingen alle zehn Piloten gleich auf die Strecke, um die optimalen Bedingungen zu nutzen. Die Bestzeit ging dabei an McLaren-Pilot Lewis Hamilton mit 1:05.600 Minuten. Damit war der Brite fast eine halbe Sekunde schneller als Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari, der die zweitschnellste Zeit holte. Der F2008 war heute wieder mit dem berühmten Nasenloch unterwegs.

BMW Sauber F1 Pilot Robert Kubica gelang mit 1:06.177 Minuten die drittschnellste Zeit. Der Pole testete mehrere Aerodynamikvarianten - am Vormittag fuhr er den F1.08 ohne das "Hirschgeweih", am Nachmittag wurde dieser Zusatzflügel wieder installiert.

Der Australier Mark Webber wurde im RB4 von Red Bull Vierter mit einer Zeit von 1:06.348 Minuten. Auf Rang fünf folgte Sebastian Vettel, der den neuen STR3 von Toro Rosso auf sein Renndebüt in Monte Carlo vorbereitete. Williams-Pilot Nico Rosberg holte am Vormittag die Bestzeit, am Nachmittag fiel er zurück auf Rang sechs. Williams hat heute erstmals mit "Haifischflosse" getestet, jener neuartigen Motorenabdeckung, die ursprünglich Red Bull erfunden hatte

Bei Honda hatte Testpilot Alex Wurz die Aufgabe, neue Endplatten am "Dumbo-Flügel" zu testen. Außerdem haben die Japaner kleine Winglets an den Innenseiten des Frontflügels angebracht. Wurz kam mit einer Zeit von 1:06.681 Minuten auf den siebten Platz.

Einen radikal überarbeiteten Heckflügel hat Toyota im Gepäck. Er besteht aus zwei sich überlappenden Flügelelementen. Damit entsteht eine Fläche, die man weitaus steiler stellen kann als bisher, ohne dass Luftfluss abreißt. Und das wiederum soll mehr Downforce generieren. Timo Glock holte mit 1:06.935 Minuten die achtschnellste Zeit, dahinter folgten die beiden Testpiloten von Force India und Renault, Vintantonio Liuzzi und Lucas di Grassi.



Testzeiten

 1.  Hamilton      McLaren-Mercedes       1:05.600   84
 2.  Räikkönen     Ferrari                1:06.089  103
 3.  Kubica        BMW-Sauber             1:06.177  124
 4.  Webber        RBR-Renault            1:06.348   93
 5.  Vettel        Toro Rosso-Ferrari     1:06.372   91
 6.  Rosberg       Williams-Toyota        1:06.571  154
 7.  Wurz          Honda                  1:06.681  131
 8.  Glock         Toyota                 1:06.935   93
 9.  Liuzzi        Force India-Ferrari    1:07.346  106
10.  Di Grassi     Renault                1:07.430  146

News aus anderen Motorline-Channels:

F1 Tests Le Castellet

Weitere Artikel:

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?