MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1-Tests Portimão

Ferrari und McLaren testen in Portugal

Erstmals F1- Testfahrten in Portimão an der portugiesischen Algarve; McLaren-Mercedes mit Gary Paffett und Ferrari mit Massa am ersten Tag

In Portimão an der portugiesischen Algarve begann heute ein neues Zeitalter: Auf der erst kürzlich errichteten Rennstrecke, die schon eine Superbike-WM-Veranstaltung beheimatet hat, finden diese Woche erstmals Formel-1-Testfahrten statt. Die Feuertaufe durften die beiden Topteams der Königsklasse durchführen: Ferrari und McLaren-Mercedes testeten heute mit jeweils einem Auto.

Ferrari schickte Vizeweltmeister Felipe Massa mit einem 2008er-Paket auf die Strecke. Der Brasilianer musste sein Programm nach 36 Runden früher als geplant abbrechen, weil er sich körperlich nicht wohl fühlte. Bis dahin hatte er eine Bestzeit von 1:32.926 Minuten erzielt. Massa setzte die Arbeiten von vergangener Woche fort, führte Langlebigkeitstests mit dem Motor durch, evaluierte einige technische Lösungen und feilte am Setup mit den Slicks von Bridgestone.

Für McLaren-Mercedes griff Gary Paffett ans Lenkrad eines mit neuem Frontflügel und KERS ausgestatteten Interimsmodells. Der Brite war um 1,138 Sekunden schneller als Massa und absolvierte 63 Runden.

Die 4,962 Kilometer lange Strecke überzeugte bei ihrem ersten Auftritt in der Formel 1. Im Gegensatz zu anderen modernen Kursen gibt es noch spürbare Höhenunterschiede.

Beide Teams werden die Testfahrten morgen fortsetzen, Ferrari mit Luca Badoer und Marc Gené.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1-Tests Portimão

Weitere Artikel:

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch