MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die „Stimme der Formel 1“ könnte bald wieder „on Air“ sein

Sowohl Heinz Prüller als auch der Sender Premiere bestätigen gegenüber motorline.cc, dass es Comeback-Pläne gibt…

Michael Noir Trawniczek
Foto: Red Bull

„Alles, was in der Krone steht, ist richtig“, erklärt Heinz Prüller gegenüber motorline.cc - und er meint es kein bisschen ironisch. Natürlich bezieht sich der legendäre Formel 1-Kommentator in erster Linie auf jenen Bericht in Österreichs auflagenstärkster Zeitung, demzufolge derzeit intensive Verhandlungen abgehalten werden: Prüller soll ein Comeback in der Kommentatorenkabine geben, er verhandelt mit dem Pay-TV-Sender Premiere. "Wir führen konkrete Gespräche, mehr kann ich derzeit noch nicht sagen", erklärte Prüller.

Der Pressesprecher von Premiere Fernsehen GmbH, der österreichischen Niederlassung des Senders, Alexander Winheim bestätigte auf Anfrage von motorline.cc das Interesse an der Reporterlegende: „Es ist richtig, wir verhandeln mit Heinz Prüller über eine Funktion als Moderator der Formel 1-Rennen.“

Möglich wäre das Comeback des „Mr. Formel 1“ bereits ab dem kommenden Sommer. Der Wermutstropfen dabei: Winheim bestätigt, dass der Kommentar von Prüller bei einem positiven Abschluss der Verhandlungen ausschließlich über Pay-TV zu empfangen wäre.

Die Verhandlungen werden also von beiden Seiten bestätigt - für die zahlreichen Fans von Heinz Prüller, die im ORF in dieser Saison erstmals seit rund vier Jahrzehnten auf den Kommentar von Prüller verzichten müssen (der ORF verlängerte den Kommentatorenvertrag von Prüller nicht und engagierte den bisherigen Moderator und Interviewer, Hobbyrennfahrer Ernst Hausleitner als dessen Nachfolger), ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht. Es ist anzunehmen, dass der TV-Sender, der ab Juli unter dem Namen Sky firmieren wird, den Prüller-Kommentar optional zu den bestehenden Formel 1-Kommentaren anbieten wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war