MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Für Sauber ist die Saison noch nicht vorbei

Sieben Punkte bisher – Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn weiß um die Probleme Bescheid und nennt wirtschaftliche Probleme als Grund.

Ein Blick auf die nackten Zahlen reicht aus, um das ganze Ausmaß der Krise bei Sauber zu veranschaulichen. Vor einem Jahr, nach dem Großen Preis von Belgien 2012 hatte der Schweizer Rennstall in der Konstrukteurswertung der Formel 1 80 Punkte auf dem Konto. In dieser Saison gewann Sauber bisher aber gerade einmal mickrige sieben Punkte - nicht einmal ein Zehntel der Ausbeute des Vorjahres. Das Überraschungsteam der vergangenen Saison ist brutal abgestürzt, wie auch Teamchefin Monisha Kaltenborn zugeben muss.

"Die Saison ist sicherlich enttäuschend. Wir sind mit großen Erwartungen in diese Saison gegangen", sagt die Österreicherin. Doch die wirtschaftlichen Probleme des Rennstalls aus Hinwil schlugen auch auf die sportliche Entwicklung des Teams durch. "Wir konnten aufgrund unserer Situation vieles nicht umsetzen", muss Kaltenborn eingestehen. "Deshalb müssen wir trotzdem erst einmal noch in dieser Saison tun, was noch geht."

Dabei befindet sich Sauber jedoch in einem Dilemma, denn die Arbeit am nächstjährigem Auto läuft bereits auf Hochtouren. Und noch einen Flop kann sich Sauber nicht leisten: "Wir müssen schauen, dass das Auto für 2014 besser wird", so Kaltenborn. "Man muss intern für sich abwägen und schauen, wie man seine Ressourcen verteilt."

Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis noch in diesem Jahr hat die Teamchefin indes noch nicht aufgegeben: "Wir sollten diese Saison noch nicht abschreiben." Allerdings weiß Kaltenborn auch, dass Erfolge aus eigener Kraft kaum möglich sein werden: "Wir wissen: Es ist schwierig. Wir haben kein konkurrenzfähiges Auto. Vielleicht kann man hier und da aber noch etwas finden und da sein, wenn Andere einen Fehler machen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord