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Formel 1: News

Vertragsverlängerung ungewiss

Noch gibt es keinen fixen Vertrag von Pirelli und der Formel 1, doch Hembery ist sich sicher weiter fünf Jahre die Königsklasse zu beliefern.

Pirelli "könnte" als Reifenlieferant der Formel 1 weitermachen, hieß es vergangene Woche nach der FIA-Weltrats-Sitzung in Dubrovnik. Ein klares Bekenntnis zum italienischen Einheitsreifen-Lieferanten der Formel 1 lässt aber weiter auf sich warten. Das bestätigt heute auch Pirellis Motorsportchef Paul Hembery im Rahmen des Grand Prix von Südkorea in Yeongam, der sich diesbezüglich aber keine Sorgen macht: "Die anderen Parteien sollten sich mehr Sorgen machen, denn wir könnten einfach aussteigen."

Der Vertrag Pirellis mit der FIA endet noch dieses Jahr - mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, Chefverhandler für den Inhaber der kommerziellen Rechte CVC Capital Partners, und den Teams ist man sich aber längst über eine weitere Zusammenarbeit einig. Doch die FIA hat sich ursprünglich zu einer neuen Ausschreibung nach Ablauf des Pirelli-Vertrags verpflichtet, was die Lage verkompliziert.

Derzeit befindet man sich daher laut Hembery in einer "Übergangsphase", ehe ein endgültiger Vertrag abgeschlossen wird. Bislang war unklar, über welchen Zeitraum dieser laufen sollte, doch der Brite bestätigt nun, dass man darüber verhandelt, die nächsten "fünf Jahre" die Reifen zu liefern.

Die aktuellen Verzögerungen führt er darauf zurück, "dass so viele unterschiedliche Gruppen und sehr viele Anwälte involviert sind. Es gibt viele Details, aber die Grundprinzipien stehen. Wir sind im Bilde, wie der neue Ablauf aussehen würde. Wir wollen darüber nichts sagen, aber wir haben die Veränderungen, die Teil dieses Abkommens sein werden, verstanden. Wir machen uns keine Sorgen."

Zumal auch der erste Pirelli-Vertrag mit der FIA erst kurz vor Beginn der Saison 2011 unter Dach und Fach war: "Man muss berücksichtigen, dass damals, als wir in den Sport eingestiegen sind, bis Februar nichts unterschrieben war."

Dennoch sind die Italiener bereits mittendrin im Entwicklungsprozess der neuen Reifen für das neue Formel-1-Reglement 2014. Hembery gibt bereits erste Einblicke, wie die neuen Pneus aussehen werden: "Die Dimensionen werden sich nicht ändern, das Profil allerdings schon - und auch die Struktur. Auch die Windkanal-Reifen werden sich somit ändern. Die Teams werden sie in der kommenden Woche erhalten. Es wird weiterhin vier Mischungen plus zwei Regenreifen geben."

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