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Formel 1-Testfahrten Jerez de la Frontera

„Reifen schneller – aber für wie lange?“

Jenson Button, als „Reifenflüsterer“ bekannt, ist überrascht vom schnell einsetzenden Graining der Supersoft-Pneus, lob aber auch das größere Arbeitsfenster.

Das Formel-1-Jahr 2012 stand vor allem in der ersten Saisonhälfte ganz im Zeichen der Pirelli-Reifen. Sieben verschiedene Sieger bei den ersten sieben Rennen des Jahres waren nicht zuletzt auf das unvorhersehbare Verhalten der italienischen Gummis zurückzuführen.

Auch in diesem Jahr werden die Pneus eine entscheidende Rolle im Kampf über Sieg oder Niederlage spielen. Darin sind sich die Piloten nach den ersten Testfahrten der 2013er-Mischungen einig.

"Der Reifen ist schneller, aber das Problem ist: für wie lange?", kommentierte McLaren-Pilot Jenson Button nach seinen ersten Runden auf den neuen Pirellis. "Der Verschleiß ist sehr hoch, aber das betrifft nicht wie üblich die Hinterreifen. Es gibt viel Graining an der Front. Das ist echt schwierig, in den Griff zu bekommen", meint der Brite.

Speziell mit der Supersoft-Mischung setzte das Graining laut Button sofort ein. "Es ging nach einer Runde schon los. Diese Mischung verdient wahrlich die Bezeichnung Supersoft", sagt der McLaren-Pilot, der in Jerez auch die veränderten Medium- und Hard-Mischungen testete.

"Im Vergleich zum Vorjahr fühlen sie sich anders an. Der Verschleiß wird mit Sicherheit wieder ein Thema werden, aber Pirelli hat gute Arbeit geleistet, das Arbeitsfenster der Reifen zu vergrößern", so Button, der bezüglich der 2013-Reifen positiv herausstellt: "Eine Sache ist mir sofort aufgefallen. Du kannst mit diesen Reifen selbst in der ersten Runde voll attackieren. Das war im vergangenen Jahr nicht möglich."

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