MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Aston Martin sagt Force India ab

Aston-Martin-Chef Palmer erklärt, ein Engagement bei Force India sei ihm zu teuer; er sieht keinen Werbewert in einer WM-Teilnahme.

Ein möglicher Deal zwischen Aston Martin und Force India ist offenbar geplatzt. Wie Andy Palmer, der Geschäftsführer des britischen Sportwagenbauers, Le Figaro erklärte, zieht sich sein Arbeitgeber aus finanziellen Gründen von den Verhandlungen mit Vijay Mallya und dessen Team zurück. "Wir haben nicht die Mittel, um in die Formel 1 zu investieren", so Palmer. Er vermag nicht zu erkennen, wie Aston Martin von einem Engagement in der "Königsklasse des Motorsports" profitieren sollte.

Palmer verweist darauf, dass es dem Unternehmen um den Absatz seiner Autos ginge: "Das einzige Interesse, das eine Marke wie wir am Motorsport hat, ist, auf der Rennstrecke die Qualität der Technologie der eigenen Straßenfahrzeuge zu demonstrieren. Ich erkenne nicht, wie eine Teilnahme an Grands Prix das leisten könnte." Was wie eine Absage klingt, könnte aber auch nur ein Säbelrasseln für die Verhandlungen um die Bedingungen eines Force-India-Deals sein; die deutliche Formel-1-Skepsis des Aston-Martin-Chefs jedoch lässt vermuten, dass hinter den Aussagen mehr steckt.

Force India wird jedoch wohl auch ohne eine Werkspartnerschaft überleben: Das Team hat die Formel-1-Saison 2015 auf Rang fünf der Konstrukteurs-WM abgeschlossen, aus dem Vermarktungstopf des FOM (Formula One Management) werden die gleichen Summen wie im Vorjahr fließen; mit frischem Geld will man aber den nächsten Schritt schaffen und 2016 in die Phalanx der stärkeren Teams vordringen, um in den Kampf um Gesamtrang drei einzugreifen.

Aston Martin war 1959 und 1960 für kurze Zeit als Werksmannschaft in der Formel-1-WM aktiv. Schon zuvor war klar, dass es 2016 ein solches Engagement nicht geben würde, denn die Briten planten eine Partnerschaft, die der bestehenden Force-India-Struktur lediglich einen neuen Namensstempel aufgedrückt hätte. Fest stehen dürfte, dass Aston Martin sein GT-Programm in der Langstrecken-WM fortführen wird.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

Neuer Vertrag bei Red Bull

Verstappen-Zukunft in der F1 geklärt!

Max Verstappen hat allen Wechselgerüchten ein Ende bereitet und seine Verlängerung bei Red Bull in der Formel 1 verkündet

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher